Lünersee - Lünerkrinne - Gavalljoch - Lüneregg ... Juweilen im Montafon
Und gestern, 18.6.2026 - gleich nochmals Brandnertal innerhalt nicht einmal einer Woche: Lünersee ... Ich war zeitig genug dort, um mir einen Parkplatz vor der Talstation der Lünerseebahn zu schnappen (4 Euro Tagesgebühr). Da ich noch einen Termin hatte, wollte ich mich auf die Busfahrzeiten nach Schattenlagant nicht verlassen. Laut offiziellem Plan solte zweischen 13:30 h und 15:30 h kein Bus verkehren. Gestartet bin cih bei traumhaftem Wetter bei der Douglashütte. Es weht eine leichte Brise, die anfangs noch etwas frisch war. Für mein Empfinden hatte der Pumpseichersee wenig Wasser. Ich ging die Staumauer Richtung Lünerkrinne entlang. Anfangs war der Aufstieg etwas steil auf feinem Rollsplitt (fein beim Abwärtsgehen). Ein Blick auf den Latschenfresserweg (ein alternativer Aufstiegsweg zur Staumauer) und auf den Saulasteig signalisierte mir, dass ich das wohl bleiben lassen werde. Ich wollte noch zur Lünerkrinne (2155 m) hoch und dort entscheiden, ob ich zur Alpe Lün absteigen wollte oder eine andere Tour wählte. Ich kam auch an der Abzweigung vorbei, die zum südlichen und nördlichen Schafgafall, der Berg Nummer 1 unter den Fotos, die ich bisher zu Lünerseebeiträgen auf Facebook gesehen hatte, führte. Auch ein in die Jahre gekommener, aber offensichtlich noch rüstiger, Herr zweigte auch dort ab. Staun, staun …. Vielleicht mach ich das mal im Hochalter 😊. Die bizarren Felsformationen neben dem Übergang/Bergsattel (fast schon ein Pass) zogen mich magisch an. Ich entschied mich dafür, die Alpe Lün ein anderes Mal zu bewandern, ich wollte mich wieder dem See zuwenden. Nach ein paar Metern Abstieg zweigte ich nach links ab und stieg zu einer idyllisch gelegenen Alphütte ab, vor der sich noch Reste des Altschnees mit Wasser befanden und mit den vielen weißen Blüten der Almwiese war das eine wunderbare Augenweide. Ich folgte dann wieder dem breiteren Gehweg Richtung Lünerseealpe und stieg zum Gafalljoch (2239 m) hoch. Der Aufstieg war nach der Abzweigung zum Verajoch, die ich mir vormerkte, dann auf einmal anstrengender als erwartet .Dabei empfand ich das schon vor 5 Jahren so, als ich das erste Mal oben war. Es waren noch ein paar Restschneefelder da, aber abseites des Weges. Eine Bachquerung war auch angesagt. Immer wieder schaute ich zu den Kirchlispitzen hoch und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man da hochsteigen kann. Unterhalb der Kirchlispitzen, am Felsfuß, gibt es rote Farbeinlagerungen (Eisen) zu sehen. Ein paar Burschen waren Richtung Verajoch unterwegs, von dort aus kann man zur Kirchlispitze Nr. 3 zusteigen. Am Gafalljoch wehte ein kühler Wind. Man befindet sich an der Grenzlinie zwischen Österreich und Schweiz. Ich suchte mir ein Plätzchen zum Rasten und ging ein Stück Richtung Eisernes Tor, bis ich einen windgeschützten Hügel and. Nach 10 Minuten Pause hatte ich genug vom Sitzen und machte mich auf den Rückweg. Als ich auf meiner App das Lüneregg (2297 m) ausmachte und dachte, es sei gleich mal den Hügel hoch, wollte ich den noch mitnehmen. Der Hügel war ein Vorhügel und es kam nochmals ein kurzer Anstieg. Von Weitem sah ich dort oben zwei Wanderer, ein Pärchen aus der Schweiz, wie sich später herausstellte. Ich sollte auf Wunsch der Frau ein Foto von den beiden machen, mit Grenzsteinansicht der Schweiz (S). Die Frau fragte, ob ich mir das schon zutraute, weil ich nicht gleich reagierte. Hinter mir fiel der Hügel steil ab. Ich überlegte kurz, weil ich nicht wusste, ob ich Luste hatte, den Wunsch zu erfüllen. Da ihr Mann hingegen freundlich war, entschied ich mich für das „Wagnis“ 😊. Ich inspizierte, ob der Weg noch weiterging (Schwarzkopf, Kanzelwand) und sah zumindest Trittspuren. Auf der App war kein Weg eingezeichnet. Ich ging wieder zurück zum Gafalljoch und steig zur Lünerseealpe ab. Zur Douglashütte sollte es noch 1 h Gehzeit sein, auf dem breiten Schotterwirtschaftsweg. Große Lust hatte ich darauf nicht, aber es halb alles nichts. Ich ging raschen Schrittes und nach etwas mehr als 40 Minuten Gehzeit erreichte ich die Douglashütte. Wenigstens konnte ich noch ein paar schöne Aufnahmen vom See machen, dessen Farben sich je nach Wolken und Sonne immer wieder veränderten. Mit der Bahn, die bereits wartete, fuhr ich gemütlich ins Tal. 11,5 km …. 550 hm #lünersee #vorarlberg #muntafu #montafon #lünerkrinne #lüneregg #enjoythenatureoftheworld #vorarlberg

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