Der Dschungel – Berlins legendärste Disco

Eines Nachts kletterte David Bowie im Dschungel auf die Bühne und sang einen Sinatra-Song – doch niemand erkannte ihn. So legendär war dieser Club. Der Dschungel an der Nürnberger Straße 53 war Berlins Antwort auf das New Yorker Studio 54 – die angesagteste Disco im eingemauerten West-Berlin der 70er und 80er Jahre. Eröffnet 1978 in einem ehemaligen China-Restaurant, mit berühmtem schwarz-gelbem Mosaikboden, Eames-Stühlen und einer berüchtigten Tür. Hier feierten David Bowie, Iggy Pop, Nick Cave, Grace Jones, Mick Jagger, Blixa Bargeld und sogar Michel Foucault. 2013 setzte Bowie dem Club ein musikalisches Denkmal. 1993 schloss der Dschungel für immer – heute steht dort das Hotel Ellington. Abonniert den Kanal „Nachtleben Geschichte“, um alte und längst verschwundene Orte zu entdecken. Likt das Video und schreibt in die Kommentare: Welchen Club sollen wir als Nächstes entdecken? #Dschungel #WestBerlin #DavidBowie