SO36: Der Club, der nicht sterben wollte

Silvester 1987: Die Polizei stürmt den Club, die Gittertür fällt zu, Tränengas zieht durch den vollen Saal. Die meisten Clubs wären danach Geschichte gewesen. Das SO36 nicht. In der Oranienstraße in Berlin-Kreuzberg liegt der legendärste Punk-Club Deutschlands – oft „das CBGB Berlins" genannt. Gegründet 1978, wurde das SO36 zum Zentrum der Hausbesetzer-Bewegung, der Punk-Szene und der Künstler um Martin Kippenberger und Einstürzende Neubauten. David Bowie und Iggy Pop standen hier im Publikum, Die Toten Hosen auf der Bühne. Razzien, Straßenschlachten, Kunst und Krawall – und trotzdem: Während Dschungel, Dorian Gray und Omen längst verschwunden sind, ist das SO36 bis heute geöffnet. Das ist die Geschichte des Clubs, der einfach nicht sterben wollte. Abonniere Nachtleben Geschichte für mehr verlorene. Like das Video und schreib in die Kommentare: Warst du schon mal im SO36?