Reiden LU, Reformierte Kirche, Vollgeläute

Reiden LU Reformierte Kirche Konfession: evangelisch-reformiert Es erklingen alle 4 Glocken: c‘ es‘ f‘ as‘ Aufnahme vom Sonntag, 23.09.2018, 09h15, Zusammenläuten zum Gottesdienst am 17. Sonntag nach Trinitatis. Die reformierte Kirche von Reiden erhielt während ihres Baus ein stattliches Geläute der Giesserei Rüetschi. Es umfasst vier Glocken und erklingt im Idealmotiv. Die Glocken weisen den für die Entstehungszeit typischen vollen und singenden Klang auf. Interessanterweise sind alle mit lateinischen Namen versehen. Ende des 19. Jhs. haben sich die ersten reformierten Gläubigen im Gebiet von Reiden niedergelassen. Die Gründung einer "protestantischen Genossenschaft" erfolgte 1918., die eigentliche Kirchgemeinde entstand 1926. Die Kirche wurde 1937-1938 nach Plänen des bekannten Architekten Armin Meili (s. auch die Stadtkirche in Solothurn    • Solothurn SO, Reformierte Stadtkirche, Vol...   oder die Kirche Beinwil am See    • Beinwil am See AG, Reformierte Kirche, Vol...  ) erstellt. Am Reformationssonntag, 6. November 1938 wurde sie eingeweiht. Die reformierte Kirche steht abseits der Hauptstrasse in einem Quartier. Sie ist aussen in sachlichen, geradlinigen Formen gehalten. Der alles überragende Käsbissenturm erhebt sich über dem Eingang. Der Innenraum wirkt weit und hell. Er ist zwar schlicht, bietet jedoch eine feierliche Stimmung. Interessant ist das "Wandbild" im Chor, welches sich aus vielen, aneinandergereihten Bibelsprüchen zusammensetzt. Darüber ist ein Glasgemälde mit der Kreuzigungsszene. Die weitere Ausstattung dürfte aus der Bauzeit stammen und fügt sich unauffällig ein. Zur katholischen Pfarrkirche von Reiden:    • Reiden LU, Pfarrkirche St. Johannes der Tä...   Hinweis: Die Kirche ist ausserhalb der Gottesdienstzeiten geschlossen. Daten der Glocken: Alle Glocken wurden 1938 von der H. Rüetschi AG in Aarau gegossen. Nr. 1 Aeterna – Ewigkeit Schlagton: c‘ Nr. 2 Hora – Stunde Schlagton: es‘ Nr. 3 Gratia – Dank Schlagton: f‘ Nr. 4 Gloria – Ruhm Schlagton: as‘ Bilder, Tonaufnahme und Text: Robin Marti