Die römische Liebeselegie: Einführung (Properz 1, 3)

Ergänzende Materialien zur Vorlesung finden Sie unter: http://www.philologievonunten.de Die römische Liebeselegie ist das vielleicht erstaunlichste Phänomen der lateinischen Literaturgeschichte. Keine andere Gattung bietet, so meint man, einen ähnlich leichten und bequemen Zugang (Unterrichtslektüre); und doch stellen sich unserem Verständnis auf kaum einem anderen Feld der Literatur größere Probleme in den Weg. Die aufs Ganze gesehen kurze Blüte der elegischen Form in Rom scheint ihre Entsprechung in der geradezu unglaublichen Konzentration ihrer physisch-psychischen und ästhetisch-literarischen Energieströme zu finden. Wir wollen die faszinierende Welt der Zeichen in den Werken Tibulls, Properz', Ovids erschließen und in ihnen, wenn möglich, auch die elementaren Operationen des elegischen Dichtens und Denkens auffinden und beschreiben. Vielleicht werden wir so zu einer Gesamtdeutung des 'Phänomens' Elegie gelangen. Jedenfalls werden wir dann besser gerüstet sein, uns abschließend den großen Fragen zu widmen: Was ist elegische Liebe, und was ist elegisches Dichten? Wie (und warum) fängt sie/es an und warum hört es mit einem Mal auf? #Elegie #Dichtung #Latein #Properz #Tibull #Ovid #Barthes #Serres #Theorie #Semiotik #Almodóvar #Goethe #Hableconella #Übersetzung #Literatur #Literaturwissenschaft #Literaturgeschichte #Dichter #Antike #Altertum #Rom #Römer #Roma #Rome