Alt-Lichtenrade

Lichtenrade ist historisch ländlich geprägt. Nach der Eingemeindung der Teltower Landgemeinde 1920 nach Groß-Berlin wurden die Ackerflächen nach und nach mit Einfamilienhäusern bebaut. Voraussetzung dafür war der Bau der Dresdener Bahn, die 1883 einen Haltepunkt in Lichtenrade erhielt. Als Verbindung zwischen Dorf und Haltepunkt wurde die Bahnhofstraße angelegt, die bis heute das Einkaufszentrum von Lichtenrade ist. Grundlage für den weiteren Ausbau Lichtenrades war die Anlage des unterirdischen Lichtenrader-Lankwitzer-Regenwasser-Sammelkanals (Lilaresa) 1928/1929, der Überflutungen des sumpfigen Geländes verhinderte und ein Gebiet von 2000 Hektar entwässerte.[1] In den 1960er und 1970er Jahren entstanden mehrere Hochhaussiedlungen (Lichtenrade Ost -- Nahariyastraße, Petruswerk-Siedlung, John-Locke-Siedlung). Um den in Lichtenrade Ost lebenden Menschen mehr Erholungsmöglichkeiten zu bieten, wurde ab 1979 der Lichtenrader Volkspark angelegt, im Wesentlichen durch eine örtliche Bürgerinitiative. http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-L...