Sulzbach-Neuweiler (Saar): St. Hildegard (1957 - 2026) - Vollgeläut der Glocken

Vier Bronzeglocken aus der Gießerei Mabilon und Co. in Saarburg hängen im Glockenturm von St. Hildegard in Sulzbach-Neuweiler (Saar). Die Glocken wurden am 16. Oktober 1957 und am 12. Mai 1959 gegossen. Daten zu den Glocken: I Christ-König Guss: 12. Mai 1959 Schlagton: d Gewicht: 1650 kg Inschrift: "Die Lebenden rufe ich, die Blitze breche ich, die Toten schlage ich an, beklage sie. König der Herrlichkeit, komm mit Frieden." II Sankt-Barbara-Glocke Guss: 12. Mai 1959 Schlagton: e Gewicht: 1150 kg Inschrift: "Heilige Barbara, behüte die Bergleute, die deinen Schutz anrufen und gib, dass sie die Krone finden." III Sankt-Hildegard-Glocke Guss: 12. Mai 1959 Schlagton: fis Gewicht: 780 kg Inschrift: "Heilige Hildegard, Patronin unserer Pfarrei, führe uns in das ewige Licht, das du geschaut hast." IV Marien-Glocke Guss: 16. Oktober 1957 Schlagton: a Gewicht: 600 kg Inschrift: "Siehe, von nun an werden mich alle Geschlechter selig preisen." Die Marien-Glocke wird für das Angelusläuten verwendet. Videosequenzen: 0:00 Vollgeläut der vier Glocken 4:40 Blick in die Kirche St. Hildegard 5:46 Angelusläuten mit der Marien-Glocke Zur Historie der Kirche: Die Kirche St. Hildegard in Sulzbach-Neuweiler ist in den Jahren 1954 bis 1957 errichtet worden. Seit dem Jahr 2010 steht der katholische Sakralbau unter Denkmalschutz. Die Glocken wurden am 07. Juni 1959 geweiht und läuteten im alten Turm letztmalig am 23. Juli 1999. Ein Sachverständiger stellte daraufhin fest, dass der Glockenstuhl instabil und der Turm baufällig war. Eine Turmsanierung wäre zu teuer gewesen. Im Jahr 2005 ist der alte Glockenturm dann abgerissen worden. Im Jahr 2009 wurde der neue/heutige Turm errichtet. UPDATE 13. Mai 2026: Wegen zu hoher Sanierungskosten und Sparvorgaben des Bistums Trier wird die Kirche St. Hildegard am 31.05.2026 um 10:30 Uhr mit einer letzten Messe profaniert und geschlossen. Aufnahme: 02.09.2023 - 12 Uhr (im Hintergrund ist eine Ton gleiche "a" - Glocke der benachbarten evangelischen Kirche zu hören.) Vielen Dank an die Pfarrei und insbesondere an die Küsterin für die Ermöglichung der Aufnahme sowie die Infos zu den Glocken!