Avocado-Plantagen boomen in Portugal - und verwüsten das Ackerland | auslandsjournal

Ein Avocadobaum verbraucht am Tag in etwa so viel Wasser wie eine vierköpfige Familie. Für portugiesische Landwirte ein Problem: Riesige Avocado-Plantagen trocknen ihre Äcker aus. Dürre und Waldbrände sind in Portugal auch diesen Sommer an der Tagesordnung. Doch nicht nur der Klimawandel ist verantwortlich für die Wasserknappheit an der Algarve. Immer mehr Avocado-Plantagen sprießen in der sonnigen Region aus dem Boden und stürzen die ansässigen Bauern zunehmend in Verzweiflung. Die Plantagenbesitzer halten die europäischen Avocados dennoch für die Lösung eines noch viel größeren Problems. Der CO2-Abdruck, den die aus Südamerika importierten Avocados hinterließen, sei größer. Das sehen die benachbarten Kleinbauern anders. Sie beklagen den Wassermangel und werfen dem als industrienah geltenden Umweltamt APA vor, inkonsequent bei der Durchsetzung der eigenen Richtlinien zu sein. ----- Hier auf ZDFheute Nachrichten erfahrt ihr, was auf der Welt passiert und was uns alle etwas angeht: Wir sorgen für Durchblick in der Nachrichtenwelt, erklären die Hintergründe und gehen auf gesellschaftliche Debatten ein. Diskutiert in Livestreams mit uns und bildet euch eure eigene Meinung mit den Fakten, die wir euch präsentieren. Abonniert unseren Kanal, um nichts mehr zu verpassen. Immer auf dem aktuellen Stand seid ihr auf https://www.zdf.de/nachrichten #Portugal #Avocado #auslandsjournal