Power Radmarathon Wachau 2026 | Road Race with 1,000+ Riders

Mal ein Ausflug vom Gravelbike auf die Straße – und das gleich mit einem wahnsinnig großen Starterfeld! Beim Power Radmarathon ging es über 105 km und rund 1.100 Höhenmeter durch die wunderschöne Wachau in Niederösterreich. Die ersten ca. 15 Kilometer wurden neutralisiert entlang der blauen Donau bis nach Spitz gefahren. Mit über 1.000 übermotivierten Teilnehmern hinter einem Führungsfahrzeug, teilweise Gegenverkehr und einer Tunneldurchfahrt, die jedes Jahr ihre Opfer fordert, ist aber bereits diese Phase alles andere als entspannt. Sobald das Feld abrupt verzögert, liegen im dunklen Tunnel schnell die ersten Fahrer am Boden. Vorbei an den malerischen Weinbergen der Wachauer Südterrassen ging es bis nach Spitz. Dort wurde das Rennen freigegeben – und mit dem ersten Anstieg begann es eigentlich erst richtig. Rund um den Jauerling und weiter in Richtung Zeining mutierte das Rennen phasenweise zu einem Bergzeitfahren. Am Anschlag versucht man, irgendwie noch einen Windschatten zu erwischen, um auf dem langen Bergabstück in Richtung Melker Donaubrücke nicht allein zu verhungern. Nach der erneuten Überquerung der Donau folgte zunächst eine kurze Schleife in Richtung Westen, bevor es mit Highspeed am beeindruckenden Stift Melk vorbeiging. Danach wartete mit dem Dunkelsteinerwald der nächste anspruchsvolle Streckenabschnitt: der Scharfrichter, der Anstieg nach Maria Langegg und eine wellige Schlussphase mit einigen richtig giftigen Gegenanstiegen. Nach gut 100 Kilometern ging es zurück nach Mautern an der Donau. Dort wartete noch ein gefinkelter und kurvenreicher Zielsprint. Die Position vor der ersten Kurve entscheidet praktisch darüber, ob man seine Gruppe ganz vorne beendet oder auf den letzten Metern doch noch durchgereicht wird – vorausgesetzt, man wird zu diesem Zeitpunkt nicht bereits von Krämpfen geplagt. Am Ende wurde ich erneut Fünfter meiner Altersklasse – unter 111 klassierten AK-Fahrern. Mit einem Schnitt von über 34 km/h bei rund 1.100 Höhenmetern war ich durchaus zufrieden. Insgesamt bedeutete das Platz 111 von 1.152 Teilnehmern, die das Ziel erreichten. Wie bereits im vergangenen Jahr lag ich zeitlich auch diesmal nur knapp hinter meinem Sohnemann. Gemeinsam mit den beiden anderen Strecken waren mehr als 2.500 begeisterte Radsportler in der Wachau unterwegs. Auch meine Tochter und Sohnmanns Freundin bestritten dabei erfolgreich ihr erstes Radrennen. Vielen Dank an die großartige Organisation – eine richtig große und gelungene Radsportveranstaltung in Niederösterreich! A change of scenery from gravel racing to the road – and straight into an insanely large field! The Power Radmarathon covered 105 km and around 1,100 metres of climbing through the beautiful Wachau region in Lower Austria. The first 15 kilometres were neutralised along the blue Danube to Spitz. With around 1,000 over-motivated riders behind a lead car, occasional oncoming traffic and a tunnel passage that causes crashes every year, even this section was anything but relaxed. As soon as the field suddenly slows down, the first riders quickly end up on the ground inside the dark tunnel. We rode past the picturesque vineyards on the southern terraces of the Wachau to Spitz. That was where the race was released – and where it really began with the first climb. Around the Jauerling and onwards towards Zeining, the race at times turned into something close to a mountain time trial. Riding at the limit, everyone tries to find even the slightest draft to avoid being stranded alone on the long descent towards the Melk bridge over the Danube. After crossing the Danube again, there was a short loop to the west before we raced past the impressive Melk Abbey at high speed. The next demanding section followed through the Dunkelsteinerwald: the Scharfrichter climb, the ascent to Maria Langegg and a rolling final section with several short but nasty kickers. After more than 100 kilometres, we returned to Mautern an der Donau, where a tricky and technical sprint finish was waiting. Your position before the first corner practically decides whether you finish at the front of your group or get passed in the final metres – provided you are not already struggling with cramps by then. In the end, I once again finished fifth in my age group, this time among 111 classified riders. I was very pleased with an average speed of more than 34 km/h over roughly 1,100 metres of climbing. Overall, I finished 111th out of 1,152 riders who reached the finish. Just like last year, I was once again only narrowly behind my son. Across all three routes, more than 2,500 enthusiastic cyclists took part in the Wachau. My daughter and my sons girlfriend also successfully completed their very first cycling race. Many thanks to the fantastic organisers – a truly major and very successful cycling event in Lower Austria!