Gottes Sichel (final mix)

A Holzkopf Production w/ a few textual improvements Lyrics: Der Wind fegt durch die Furchen Die ewige Klinge naht Ungesehen, doch gefürchtet Mensch, der du die schwarze Erde wendest, Der du unter der roten Sonne den Boden brichst, Vernehme die Worte des Ewigen durch uns- Sein Werkzeug Töricht, wer den Tod beklagt. Staub bist du– Zum Staub kehrst du zurück. Was du dein eigen nennst, War niemals dein. Nur geliehn sind dir die Tage. Alles nur eitel Schein – Niemand kann uns blenden. Was du klammerst, zerfällt in deinen Händen Nichts bleibt unter seiner Sonne Wir sind nicht Gast Wir sind die Sichel Gottes Die Schnitter, gesandt zur rechten Stund Wir bitten nicht, wir fragen nicht, nicht nach Stand, nicht nach Gut Nicht nach Not, nicht nach Maaß Der König fällt wie der Knecht Der Besessne wie der Freie Unser Geschick trifft unbesehn Das Gras verdorrt, die Haut verwelkt Das Blut verrinnt, das Glas zerspringt Alles fällt uns zu Sieh, wie sie in der Erde wühlen, Nur um irdisch Gut zu raffen, Wie sie hohe Mauern türmen Als stünden sie ewiglich Du dauerst dein Los, Als wärest du der Erste Was du liebst, vergeht Was du hältst, schwindet Was zu lange reift, verfault Zeit zu säen – und Zeit zu ... ERNTEN! Könige fielen vor uns Niemand hielt uns stand Nun stehst du hier An deinem Zeitenrand [short pause] Richte über dein Werk Richte nicht über uns - Uns, die wir dich zu deinem Ende führen Nun lass ab von deiner Klage Sie hat keinen Ort Die Lebenden dem Leben Die Toten dem Tod So lebe und freie dich Und du wirst Friede finden Komm, treten wir gemeinsam hin- Vor den Ewigen. Großen. Starken.