Zwangsarbeit in der DDR - Cornelia Kurtz

00:00 Kindheit und Elternhaus 03:07 Kindergefängnis Bad Freienwalde 08:45 Zwangsarbeit im Jugendwerkhof Burg 21:18 Der lange Schatten des Jugendwerkhofs 28:24 Das Erlebte verarbeiten Cornelia Kurtz wurde 1960 geboren. Nach der Scheidung ihrer Eltern lebte sie zunächst beim Vater, nach Konflikten mit der Stiefmutter suchte sie jedoch Kontakt zur leiblichen Mutter, deren neuer Mann sie aber missbrauchte. In der Folge blieb Cornelia Kurtz häufig der Schule fern und wurde daraufhin vom Vater an die DDR-Jugendhilfe übergeben. Sie kam zunächst ins Durchgangsheim Bad Freienwalde und anschließend in den Jugendwerkhof Burg. Dort musste sie im Schichtsystem in der Zwiebackproduktion arbeiten. Mit 18 Jahren wurde sie in die DDR entlassen. Die Interviews dieser Reihe wurden im Jahr 2023 für das "Webportal DDR-Zwangsarbeit" aufgenommen. Das Webportal bietet neben zehn Interviews auch eine interaktive Karte der bekannten Orte, an denen Menschen in der DDR Zwangsarbeit leisten mussten sowie historische Hintergrundinformationen (www.zwangsarbeit-ddr.de) Das Projekt wurde mit Mitteln des Bundesprogramms "Jugend erinnert" gefördert. Projektleitung: Alesch Mühlbauer Kamera & Ton: Christoph-Lucas Hütter Wissenschaftliche Beratung: Dr. Christian Sachse, Sandra Czech