Schneealpe über Karlgraben, 2026-06-16

Vom Karlgraben nach Nordosten auf das Plateau der Schneealpe. Das war eine lange, langsame, hohe (800 - 1864 m) und sonnige Wanderung. 195 Videoclips hat sie ergeben, so viele hatte ich noch nie. ACHTUNG, meine Wanderungen sind Satelliten-geleitet (GPS), oft weglos und eignen sich nicht zum Nachmachen! Anfahrt: Wien Südautobahn vor Seebenstein verlassen und rechts auf die Semmering-Schnellstraße abbiegen. In Mürzzuschlag-Ost die Schnellstraße verlassen und Richtung Neuberg fahren, nicht ganz 1 km danach, kurz vor Krampen, zweigt rechts eine unauffällige Straße in den Karlgraben ab. Am Ende dieser gibt es einen großen Parkplatz für Wanderer. Ich bin der Forststraße in den Karlgraben gefolgt und beim Stauwerk links steil auf den Hang gestiegen. Ein mit roten Punkten und Steinmännchen markierter T2-Pfad führt dort hinauf Richtung Öde Kirche (Norden). Nur eine Forststraße muss man queren, dann geht es im Zickzack immer steiler werdend bergauf. Der Weg reisst nie ab, ist aber hier oben nicht mehr mit Punkten markiert, nur mehr mit Steinmännchen. Auf 1290 m Höhe verzweigt der Weg, bergauf geht eine Sackgasse zu einem Jägersitz, rechts geht es den steilen Berghang entlang Richtung Karleck (1768 m), dem folgte ich. Ab hier reisst der Weg manchmal ab, aber Steinmännchen sind bis oben zum Plateau vorhanden, und bei der Überquerung der Lahnbach-Rinne gibt es sogar eine Seilsicherung. Ziemlich wild geht es über viele meist trockene Wasserläufe, die steile und tiefe Einschnitte und sogar Schluchten in den Berg gegraben haben. Es wird dann vor dem Karleck aber flacher und ein breiter, sanfter Bergeinschnitt öffnet sich, den man in gerader Linie bis zum Plateau auf 1780 m hinaufwandern kann, nie steiler als 35 Grad. Die Steinböcke oben am Plateau musterten mich regungslos, die sind nicht so ängstlich wie die Gemsen. Ein Wanderweg führte mich dann zur Knopperwiese, wo ich links abzweigte und auf einen unbenannten Gupf (1864 m) stieg, über den ein mit Steinmännchen markierter Pfad zum Schönhaltereck (1860 m) führt. Dieses Eck bestieg ich aber nicht, sondern zweigte vorher weglos in einem Bogen zur Öden Kirche etwa 200 m steil hinunter ab. Die Öde Kirche kann man westlich umgehen und über eine kurze 35-40 Grad steile Wiese auf den Bergrücken der Kirche absteigen. Diesen Rücken ging ich hinab bis zur Hälfte und bog dann weglos nach links ab, um wieder zu meinem Aufstiegsweg zurück zu kommen. Das Wetter hat sich an die Vorhersage gehalten und war bis mittag sonnig. Das Wasser des Lahnbaches ist nicht so bräunlich wie das im Tirolgraben nördlich von Krampen, es ist klar und erfrischend. Ganz unten habe ich am Rückweg noch die "Siebenquellen" besichtigt, auch dieses Wasser war klar. Aber das Beste an dieser Wanderung war, dass ich nur eine einzige Forststraße queren musste! 1:18 Das Stauwerk 1:32 Gleich danach geht es links steil hinauf 2:26 Lahnbach Querung, hier fliesst er noch oberirdisch 6:36 Ein Zweig, der sich mit der Rinde an den toten Baumstamm klammert und noch lebt 7:03, 9:11, 16:34, 21:01, 22:54 Blick Richtung Neuberg 7:56 Hier geht es links bergauf zur Öden Kirche und rechts Richtung Karleck 8:33 Die erste von einigen tief eingeschnittenen Wasserrinnen 10:22, 12:59, 21:54, 23:26, 27:46 Der Rauhenstein (1770 m) 11:27 Seilsicherung an Wasserrinne 11:43, 24:14 Da unten ist der Karlgraben, wo ich startete 13:08 Hier ist die Wendung von Osten nach Nordosten in den Bergeinschnitt 14:01 Hier wächst auf 1400 m Hollunder 14:48 Unten in der Senke gibt es Schatten von Latschen, aber nun wird es heiß 16:46, 21:42 Am Hochschwab, ganz hinten am Horizont, liegt noch Schnee 17:35, 18:27 John Steinbock on top of the world 18:44 Am Plateau-Wanderweg 18:56 zur Knopperwiese 19:33 Nächste Station unbenannter Gupf auf 1864 m 20:02 Knopperwiese von oben, mit Wasserloch und Schneerest 20:10 Blick zum Donnerwand Felsen 20:20, 21:05 Schneealpe Plateau Panorama 21:30 Am Horizont der Ötscher 21:35 und der Göller 21:43 Links vom Hochschwab die Veitsch 22:46 An der Abzweigung zur Öden Kirche 200 m hinunter 24:24 Auf der Öden Kirche 25:07 Hier gehts zur Umgehung hinunter 25:21 Das westliche Schneealpen Plateau 25:47 Felssäule unter der Öden Kirche 26:07 Gemse mit Jungem, genau in Bildmitte 26:22 Vorsichtiger Abstieg über gefährlich steile Wiese 26:51 Links in den Wald 28:05 Ich zweige nach links weglos ab 28:56 Wieder am Wanderweg 28:23 Der Lahnbach war sehr erfrischend 31:19 Siebenquellen