Neuhumanismus (Humanismus 5/9)

Neuhumanismus: Bildung zur Humanität In der fünften Folge unserer Reihe über den Humanismus geht es um den Neuhumanismus — und um die Frage, was Bildung bedeutet, wenn sie mehr sein soll als bloße Ausbildung. Seit etwa 1750 gewinnt die Idee der Humanität neue Kraft. Der Mensch soll nicht nur in vorgegebene Ständeordnungen eingepasst oder für praktische Zwecke brauchbar gemacht werden. Er soll seine Individualität entfalten, sich zur Vernunft und Freiheit bilden und Humanität als Menschlichkeit an sich verwirklichen. Im Mittelpunkt stehen Herder, Kant, Humboldt, Goethe, Schiller und Niethammer. Herder versteht Humanität als Ziel des Menschengeschlechts, das dem Menschen nur als Anlage gegeben ist und durch Bildung erst Wirklichkeit werden muss. Kant zeigt, dass der Mensch erst durch Erziehung zum Menschen wird. Humboldt steht für das Ideal allgemeiner Bildung, Goethe und Schiller für die harmonische Entfaltung aller Kräfte, Niethammer schließlich für den Begriff Humanismus als Bildung der Humanität. Der Vortrag von Dr. Hans G. Müsse fragt: Was bleibt vom Menschen, wenn Bildung nur noch nach Nutzen, Beruf und Verwertbarkeit beurteilt wird? Und warum braucht der Mensch einen inneren Grund, der tiefer reicht als seine Funktion? Reihe: Humanismus – Geschichte, Krise und Gegenwart Folge 5/9: Neuhumanismus – Bildung zur Humanität #Humanismus #Neuhumanismus #Humanität #Bildung #BildungZurHumanität #Herder #Kant #Humboldt #Goethe #Schiller #Niethammer #Menschenbildung #Menschenwürde #Aufklärung #WeimarerKlassik #Philosophie #Ethik #ÄsthetischeErziehung #Freiheit #Vernunft #Allgemeinbildung #Geistesgeschichte #Kulturgeschichte #EuropäischeGeistesgeschichte #WasIstDerMensch