Der Soundtrack meines Lebens: Podcast-Folge 114 mit Dirk von Lowtzow (Tocotronic)
Mit VISIONS+ erhaltet ihr vorab Zugriff auf die aktuellsten Folgen unseres Podcasts "Der Soundtrack meines Lebens" und zahlreichen weiteren musikbezogenen Inhalten wie Albumrankings, Reviews, Konzertberichte und Interviews. Alle Infos zu unseren Abomodellen unter: https://www.visions.de/abo/ Shownotes: Dirk von Lowtzow wird 1971 in Offenburg im Südwesten Baden-Württembergs geboren. Seine Eltern sind keine Musikfreaks, im Fall der Mutter liegt die Leidenschaft eher im literarischen Bereich und so prägen gelegentliche Hitparade-Sendungen seine frühere Kindheit. Das ändert sich zum einen durch eine vom Onkel inspirierte frühe Liebe für Free Jazz, die von Lowtzows Klassenkameraden ratlos zurücklässt, zum anderen beginnt der musikbegeisterte Teenager 1984 in einem örtlichen Plattenladen herumzuhängen. In der aktuellen Folge erinnert sich von Lowtzow, wie er samstags Werbezettel für besagten Laden austeilt und in Platten bezahlt wird, die er bis heute besitzt. Die Empfehlungen für die angesagten Bands der Stunde wie Echo & The Bunnymen, Siouxsie And The Banshees und The Smiths gibt es gratis dazu. Nach diversen Schülerbands und dem Abi zieht er 1992 nach Hamburg um. Ab 1993 spielt er in einer Band namens Tocotronic. Das Trio veröffentlicht 1995 gleich zwei Alben, voll mit kurzen, punkigen Indierock-Songs. Es ist der Anfang einer stabilen Band-Karriere, in der Tocotronic neben Blumfeld und Die Sterne zu den wohl populärsten Vertretern der sogenannten Hamburger Schule werden. Mit „Pure Vernunft darf niemals siegen“ wächst die Band mit dem amerikanischen Gitarristen Rick McPhail zum Quartett an. Das mittlerweile 14. Album „Golden Years“ ist im Februar 2025 erschienen. Nebenbei hat von Lowtzow mit Kollege Thies Mynther das eher elektronische Projekt Phantom/Ghost ins Leben gerufen und auch damit zwischen 2001 und 2012 fünf Alben veröffentlicht. Sein eigenes Leben und die Zeit mit Tocotronic hat er in den Büchern „Dekade“ und „Aus dem Dachsbau“ verarbeitet. Seit 2003 lebt er in Berlin. Weshalb er sich mit Bands wie Pavement identifizieren kann und woher seine Liebe für House-Musik kommt, hört ihr in der aktuellen Episode. Interview: Jan Schwarzkamp, / janschwarzkamp Always stay up to date in the world of alternative music on www.visions.de! Instagram: / visionsmagazin Facebook: / visionsmag

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