Die Nacht, in der BMW fast starb: Wie die Quandts den Aufsichtsrat überstimmten und Daimler stoppten
Die Nacht, in der BMW fast starb: Wie die Quandts den Aufsichtsrat überstimmten und Daimler stoppten Im Dezember 1959 empfahl der Vorstand der Bayerischen Motoren Werke AG den Verkauf des Unternehmens an Daimler-Benz — oder die geordnete Liquidation. Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Hans Feith unterstützte die Empfehlung. 6.500 Arbeitsplätze im Werk Milbertshofen standen auf dem Spiel. Was auf der Hauptversammlung geschah, veränderte die deutsche Automobilindustrie dauerhaft: Ein Frankfurter Kleinhändler namens Emil Donath widersprach dem Vorschlag. Die Abstimmung scheiterte verfahrenstechnisch. Herbert Quandt nutzte die folgende Nacht für Kreditgespräche — und baute seinen Anteil bis zum Frühjahr 1960 auf 38 Prozent aus. Dieses Video dokumentiert die Entscheidungsstruktur hinter der BMW-Rettung: die Aufsichtsratsdynamik, die Rolle der Bayerischen Staatsregierung, die Produktlücke, die das Unternehmen in die Krise geführt hatte — und den BMW 1500, der 1961 in Frankfurt bewies, dass die Wette aufgegangen war. Kein Unternehmenskult. Keine vereinfachte Wirtschaftsgeschichte. Die Entscheidungsrealität des Sitzungssaals, so genau wie die Quellen es zulassen. #Industriegeschichte #BMW #Wirtschaftsgeschichte

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