VW vor dem Untergang — Wolfsburg in der Panik

Warum verliert Volkswagen seinen wichtigsten Markt — und warum hat dabei jahrelang niemand eingegriffen? Von 19 auf 11 Prozent Marktanteil in China, 1,6 Milliarden Euro Verlust in einem Quartal, 35.000 Stellen gestrichen: Das ist die Geschichte, wie der größte Autobauer der Welt in die tiefste Krise seiner 88-jährigen Geschichte geraten ist — und wer die Entscheidungen getroffen hat, die dazu geführt haben. Diese Dokumentation zeigt, wie das China-Geschäft, das jahrzehntelang fast die Hälfte des VW-Konzerngewinns trug, durch den Aufstieg von BYD und chinesischen Herstellern in fünf Jahren kollabiert ist. Wir zeigen das ID.3-Debakel — tausende Fahrzeuge ohne fertige Software auf Parkplätzen, monatelang. Und wir zeigen, was der Beschäftigungssicherungsvertrag von 1994 wirklich bedeutet: kein Geschenk, sondern ein Tauschgeschäft, das die Wolfsburger Belegschaft drei Jahrzehnte lang mit Lohnverzicht erkauft hat. Thomas Herbst, 30 Jahre im Konzern, auf dem Parkplatz des Ausbildungszentrums. Der Schichtführer aus Emden, der wegen VW eine Wohnung kaufte. Daniela Cavallo, die vor 12.000 Menschen von einer Kriegserklärung spricht. Das ist der menschliche Kern des VW-Absturzes — und dahinter steckt eine Eigentümerstruktur, die in Deutschland ihresgleichen sucht. Wenn solche Analysen dich interessieren, abonniere jetzt und schalte die Benachrichtigungen ein. Jede Woche eine Dokumentation wie diese. 0:00 - VW in der Krise 4:28 - Einstieg in China 6:35 - Weltrekord und Blindheit 13:43 - ID.3-Desaster 17:59 - BYD überholt VW 20:08 - Stellenabbau und Emden 23:16 - Vertragsbruch 1994 25:20 - Streiks und Einigung 31:01 - Eigentümerstruktur 33:08 - Wolfsburg 1945