Andreas Reckwitz: Digitalisierung und Gesellschaft der Singularitäten
Die spätmoderne Gesellschaft produziert Singularitäten. Sie zielt nicht mehr allein auf das Allgemeine, Standardisierte und Durchschnittliche, sie fördert und erwartet die Einzigartigkeit. Dinge, Individuen, Ereignisse, Orte und Communities – alles will besonders sein. Das Ergebnis ist ein Aufmerksamkeits- und Bewertungswettbewerb um den Status dieser Einzigartigkeit, der sogenannten Singularität. Menschen verlieren und gewinnen. Die digitalen Technologien, wie Social Media Plattformen und Smartphone, sind eine notwendige Bedingung des Prozesses. Andreas Reckwitz fragt in seinem Vortrag zur Gesellschaft der Singularitäten: Inwiefern lässt sich die Digitalisierung als Mechanismus der gesellschaftlichen Singularisierung deuten und was sind die Folgen? #newmedia MAKING SENSE OF THE DIGITAL SOCIETY Andreas Reckwitz | Digitalisierung und Gesellschaft der Singularitäten 11. Dezember 2018 | Georg-Neumann-Saal, Jazz-Institut Berlin WEITERE INFORMATIONEN: https://www.hiig.de/events/andreas-re... Rückblickend auf die Vorträge der Redenreihe dieses Jahres diskutieren Jeanette Hofmann (Direktorin des Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft), Thomas Krüger (Präsident der bpb) und Andreas Reckwitz, in welcher digitalen Gesellschaft wir leben wollen: Welche Handlungspotenziale bleiben in Zeiten der zunehmenden Monopolisierung und Datensammlung in der digitalen Welt? Wie können wir als Gesellschaft Veränderungen bewirken und an welchen Stellen braucht es neue politische Impulse? Kurz: Wie können wir den Wandel gestalten? ÜBER ANDREAS RECKWITZ Andreas Reckwitz ist Professor für Vergleichende Kultursoziologie an der Europa-Universität Viadrina. Seine Arbeiten sind großangelegte soziologische Studien zu gesellschaftlichen Tendenzen wie Subjektivierung, Ästhetisierung oder Singularisierung. MAKING SENSE OF THE DIGITAL SOCIETY Das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) und die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb organisieren zum Thema „Making sense of the digital society“ gemeinsam eine akademische Redenreihe. Mit der prominent besetzten Reihe soll eine europäische Perspektive auf den Transformationsprozess entwickelt werden, den unsere Gesellschaft gegenwärtig durchläuft. Die Vorlesungsreihe begann im Dezember 2017 mit einer Eröffnungsrede von Manuel Castells, Autor der einflussreichen „Information Age“-Trilogie und wurde von Christoph Neuberger, Elena Esposito, Marion Fourcade und Stephen Graham weitergeführt. #digitalsociety ZUR REDENREIHE: https://www.hiig.de/making-sense-of-t...

5 nach 12 für Deutschlands Zukunft? - #151 LeaderTalks mit Prof. Dr. Dr. Hans-Werner Sinn

Müssen wir Angst vor der Zukunft haben, Andreas Reckwitz? | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur

Andreas Reckwitz: Die Spätmoderne und ihre Drei-Klassen-Gesellschaft (Mosse Lecture vom 31.10.2019)

Verlustängste statt Zuversicht | Richard David Precht im Gespräch mit Soziologe Andreas Reckwitz

Armin Nassehi: Für welches Problem ist die Digitalisierung eine Lösung?

Wovon reden wir, wenn wir von 'Gesellschaft' reden? // Armin Nassehi

phoenix persönlich: Soziologe Prof. Andreas Reckwitz zu Gast bei Theo Koll | 11.04.25

Erich Fromm – Gespräch zu „Haben oder Sein“

Sandra Navidi: „Billionär Elon Musk ist gefährlich“

Die SED, ihr MfS und Das Krisenjahr 1956 - Vortrag von Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk

Die unbequeme Wahrheit über dein Gehirn | Prof. Dr. Lutz Jäncke

Andreas Reckwitz: Verlust. Ein Grundproblem der Moderne I Zeitdiagnostische Interventionen #1

AI as a stress test for the free market economy. - Prof. Dr. Markus Gabriel

Aladin El-Mafaalani über Potenziale & Herausforderungen in der superdiversen (Klassen-)Gesellschaft

Resonanz: Hartmut Rosa über die Soziologie des guten Lebens

KI-Professor schlägt ALARM: Der Kontrollverlust steht kurz bevor!

Dirk Baecker: Digitalisierung und die nächste Gesellschaft

Andreas Reckwitz: Performative and successful self-realization

Was ist Soziologie?

