So war es Untertage: Stempel rauben und setzen im Kohle Ruhrbergbau auf Zeche Victor 3/4 um 1950

Die Zeche Victor war ein Steinkohlen-Bergwerk in Castrop-Rauxel im Ruhrgebiet. Betrieben wurde die Zeche lange Zeit in der Rechtsform einer bergrechtlichen Gewerkschaft, zu der neben mehreren Schächten, Kokereien, Brikettfabriken auch chemische Werke gehörten. Die Stilllegung der letzten Anlagen erfolgte 1973. Hier im Video sieht man auch die Problematik / Freisetzung der Hydrauliköle der Hydraulikstempel. Diese wurden nach einem Grubenunglück in Belgien ab 1965 als Flammschutzmittel sogar mit PCB versetzt. Ein Grubenstempel, auch Stempel genannt, ist ein Stützelement, das im Bergbau Untertage zum Abstützen des Hangenden benutzt wird. Grubenstempel werden aus Holz, Stahl oder Leichtmetall gefertigt. Stempel werden in der Regel in Verbindung mit Kappen gesetzt, es ist aber in bestimmten Bereichen auch möglich Stempel ohne Kappen zu verwenden. Jeder Stempel kann konstruktionsbedingt nur eine bestimmte Last tragen. Der im Dauerbetrieb mechanisch oder hydraulisch erzeugte Einschubwiderstand wird als Stempelstützkraft bezeichnet. Die Stempelstützkraft ist die Nennkraft, die der Stempel erbringt. Die höchste Lastaufnahme eines Stempels wird als Tragfähigkeit bezeichnet. Diese Tragfähigkeit wird im Vorfeld mit der 1,5fachen Nennkraft bei vollausgefahrener Stempellänge geprüft. Anhand der so ermittelten Daten lässt sich die Stempelsetzdichte ermitteln. Die Stempelsetzdichte ist die Anzahl der Stempel, die der Bergmann pro Quadratmeter freigelegter Hangendfläche im Abbau setzen muss. Die Stempelsetzdichte ist abhängig von der Ausbauanordnung. Unterstützt unsere Arbeit gerne weiter mit likes und Abos! Danke&Glückauf! The Theatrical Poster for Poltergeist III von Chris Zabriskie unterliegt der Lizenz Creative-Commons-Lizenz "Namensnennung 4.0". https://creativecommons.org/licenses/... Quelle: http://chriszabriskie.com/vendaface/ Künstler: http://chriszabriskie.com/