🧪 Wie unterscheiden sich IVF und ICSI? - Wunschkind Klinik Dr. Brunbauer

Dr. Brunbauer hat bereits mehreren Tausend Paaren ihren Kinderwunsch erfüllt. 👉 Jetzt Erstgespräch vereinbaren: https://www.wunschkind.at/ Besuchen Sie uns auch auf Facebook   / wunschkindklinik   ★ Was sind IVF und ICSI? IVF ist die klassische künstliche Befruchtung und bedeutet In Vitro Fertilisation. Sie wurde in England im Jahre 1978 entwickelt - hier wurde das erste Retortenbaby, Louise Brown, geboren. Es gibt weltweit mittlerweile über 6 Millionen Babys, die mit künstlicher Befruchtung gezeugt wurden. 1992 ist eine leichte Abänderung der künstlichen Befruchtung außerhalb vom Körper: die sogenannte ICSI Behandlung (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion). Dabei kann man auch Männern helfen, die eine sehr eingeschränkte Samenqualität haben, um die Eizellen zu Befruchtung. ★ Wie unterscheiden sich IVF und ICSI bei der Behandlung? In beiden Fällen bekommt die Frau Hormone - so dass ca. 10 Eizellen heranreifen. Diese werden mit einer dünnen Nadel, meistens unter Allgemeinnarkose, aus dem Körper herausgezogen. Das ist eine relativ einfache Prozedur, die Nadel dringt dabei nur einige Zentimeter transvaginal in den Körper der Frau ein und saugt dabei Flüssigkeit mit Eizellen ab. Bei der klassischen IVF werden die Spermien dann im richtigen Verhältnis zu den Eizellen gemischt - sodass nur jeweils ein Spermium in eine Eizelle dringt. Liegt ein stark reduziertes Spermiogramm vor, kann man mit der sogenannten ICSI-Technik nachhelfen - das ist die Hauptindikation. Man weiß aber auch, dass die ICSI-Technik, bei der letztlich Zytoplasma aspiriert und dann erst in die Samenzelle gespritzt wird, auch die Eizellen aktiviert. Das heißt: Die Mitochondrien, die das ganze Leben lang inaktiv waren, werden in der Eizelle aktiviert. Auch bei Frauen mit Endometriose bringt die ICSI-Technik eine verbesserte Befruchtungsrate. Nach Entwicklung der ICSI, die in den 90-Jahren in Belgien stattgefunden hat, gab es Aufschreie und auch ethische Bedenken: Ist denn das nicht gefährlich? Produziert man hier Embryonen, die genetische Defekte aufweisen? ★ Welche Risiken bringt die ICSI Technik? Mittlerweile gibt es eine große Anzahl an Beobachtungen und man weiß, dass die Technik keine vermehrten Behinderungen mit sich bringt. Man weiß allerdings, dass wenn die Samenqualität sehr niedrig ist, man auch vermehrt mit Problemen mit Chromosomen rechnen muss. In relativen Zahlen sind das etwa 10% an vermehrten Fehlbildungen. Ganz grob gerechnet werden etwa 2% aller Babys mit Behinderungen geboren. Das können kleine Probleme wie zusammengewachsene Finger bis hin zu komplexen Fehlbildungen sein, die schwer mit dem Leben zu vereinbaren sind. Bei der ICSI haben wir also eine Fehlbildungsrate von 2,2 % - das ist nicht wahnsinnig viel, aber messbar. Die ICSI Methode ist mittlerweile 30 Jahre lang bekannt und wird sehr erfolgreich durchgeführt. Sie kann vielen Paaren, die auf natürlichem Weg nicht zu Nachwuchs gekommen wären, zu einer glücklichen Familie verhelfen. Weitere Informationen unter 👉 https://www.wunschkind.at Wunschkind Klinik Dr. Brunbauer Ebendorferstr. 6/Top 4, 1010 Wien Tel.: +43 402 53 41 [email protected]