Kambodscha: Blut klebt an ihren Ziegeln | ARTE Reportage

Kambodscha boomt, in der Hauptstadt Phnom Penh bauen sie ein Hochhaus nach dem anderen. Dafür brauchen sie Nachschub an Baumaterial, vor allem Ziegelsteine. In den Ziegeleien schuften deshalb in Schuldknechtschaft gehaltene Arbeiter Tag und Nacht. Die Ziegelindustrie in Phnom Penh stellt vor allem Bauern ein, die ihr Land verlassen mussten; weil der Klimawandel ihre Felder austrocknete. Diese Bauern sind eine leichte Beute für die Ziegeleibesitzer und ihr System der Schuldknechtschaft. Sie erhalten von ihren Arbeitgebern Vorschüsse oder Kredite, auch um alte Schulden zu begleichen, die sie dann abarbeiten sollen. In aller Regel gelingt ihnen das nicht, denn die Löhne sind winzig und die Lebenshaltungskosten hoch, ganze Familien schuften als Sklaven eines Systems, das sie Tag für Tag fester an die Ziegeleien bindet. Die Arbeiter leben in den Fabriken in Baracken, ihre Kinder schuften heimlich mit, Arbeitsunfälle werden verschwiegen und vertuscht. Die Arbeitgeber sitzen auch dank des Wirtschaftsbooms am längeren Hebel, sie werden so gut wie nie zur Rechenschaft gezogen. #Kambodscha #schulden #reportage Video verfügbar bis zum 27/04/2029 Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/130575-... Abonniert den Youtube-Kanal von ARTE:    / artede   Folgt uns in den sozialen Netzwerken: Facebook:   / arte.tv   Twitter:   / artede   Instagram:   / arte.tv