Tutorial: Richtig Stimmen von Monochord, Klangmöbeln und Co.

Der Klang von Saiteninstrumente bringen viel Freude beim Spielen und Zuhören. Besonders Monochorde oder Klangmöbel sind in vielen Einrichtungen beliebt. Eine Hürde ist leider oft das richtige Stimmen. Hier wird es einfach und verständlich erklärt. Gut gestimmt sein, damit es gut wird ! Bei wiederholtem innigem Stimmen der Klangwiege kann einem das Instrument so vertraut werden, dass Stimmung oder Missstimmung in feinen Nuancen erahnt und nach und nach auch gehört werden können. Mit der Zeit geht das miteinander Abstimmen auch immer schneller. Das Verhältnis zu einem Instrument kann etwas sehr persönliches werden. Hat man das Instrument selbst gebaut, ist die Verbindung und Beziehung noch stärker. Dessen Klangfreude, Lust und Glück kann am eigenen Leib spürbar werden, genauso wie der unsachgemäße Umgang regelrecht als schmerzhaft empfunden werden kann. Das Instrument kann zum Vertrauten werden, das etwas ausdrückt, was mit Worten nicht oder nur schwer greifbar ist. Steht die Klangwiege personengroß wie eine Wesenheit, wie ein Gegenüber da und macht klangliche Angebote, wird sie beseelt durch die individuelle Gestimmtheit desjenigen, der sie spielt. Die eigene Stimmung schwingt immer mit. Offen und gestimmt mit sich selbst sein ist letztendlich ein Teil dessen, was das harmonische Miteinander be-stimmt und den gemeinsamen Weg stimmig werden lässt. Das Stimmen ist ein Teil der Arbeit, der ebenbürtig und genau so gewichtig ist wie die anderen 2 von 3 Teilen der Klangwiegenbehandlung: 1. Vorbereitung = Stimmen 2. Arbeit = Klangwiegenbehandlung 3. Nachbereitung = Gespräch Dorothea Karola Hartmann - www.musiktherapie-coaching.de Wiesbaden, 29.4.2021 www.allton.de - 06693-8350