Meniskus Root Repair

Die Kniespezialisten der Hessingpark-Clinic Dr. Ulrich Boenisch und Dr. Florian Elser informieren in diesem Interview über die Maßnahmen bei einem Meniskus-Wurzelausriss. Der Meniskus besteht aus Wasser und Fasern. Eine Bindegewebsschicht zwischen Ober- und Unterschenkel die wie eine Art Puffer integriert ist. Die beiden Menisken haben sind halbmondförmig und der Ansatz und Ursprung sind jeweils fest mit dem Knochen verwachsen. Zwischen den beiden Verankerungspunkten liegen mehr als 100.000 Bindegewebsfasern. Dies sorgt für die mögliche Belastung dieser Struktur. Beim Einriss des Meniskus nahe der Wurzel verliert der Ring die nötige Spannung und wir unter Belastung aus dem Gelenk gedrückt. Ursachen können Verletzungen durch axiale Stoßbelastungen mit Rotationskomponente sein oder bei älteren Patienten eine Abnutzungserscheinung. Die Schmerzen sind typischerweise in bzw. außen am Knie. Zur Diagnostik braucht es jedoch bildgebende Verfahren. Daraufhin erfolgen klinische Maßnahmen wie Abtasten, Funktionstestung und Befragung des Patienten. Bei älteren Patienten mit geringeren Belastungen und geschädigtem Gewebe werden vorzugsweise konservative Therapiemaßnahmen gewählt. Dies wird jedoch meist individuell geklärt und je nach Beschwerden behandelt. Sollte eine Operation notwendig sein wird der Meniskus mit Hilfe von Fäden über einen Kanal im Knochen wird an seinen Ursprung gezogen, damit er dort wieder anwachsen kann. Der Heilungsprozess dauert ca. 6 Wochen, in denen der Patient bestimmte Bewegungsabläufe langsam wieder aufbaut. Der Heilungsprozess sollte durch physiotherapeutische Einheiten unterstützt werden, um mögliche Folgen der Fehlbelastung zu reduzieren. Die Prognosen bei jungen Patienten sind sehr gut. Mehr Informationen finden Sie unter https://www.hessingpark-clinic.de und https://www.hpc-therapie-training.de. Folgen Sie uns auch gerne auf Instagram unter @hessingparkclinic und auf Facebook unter   / hessingparkclinic  . Quellenangabe: a.tv | fernsehen für augsburg und schwaben