Ernst Geitlinger - Von der Natur zur Abstraktion (deutscher Maler 1895-1972)
"Ernst Geitlinger (1895 - 1972) - Von der Natur zur Abstraktion" Ein Portrait von Heinz Koderer. Ein Film im Auftrag der Ernst Geitlinger Gesellschaft e.V. 1998. Ernst Geitlinger (1895-1972) gehört zu den bedeutenden deutschen Künstlern nach 1945. Er prägte mit seinen Arbeiten entscheidend die aktuelle deutsche Kunstszene in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Geitlinger war als Künstler ein Vorkämpfer der Moderne in Deutschland und der Abstraktion. Biographie: Nach Abschluss der Oberrealschule 1912 zieht Ernst Geitlinger mit seinen Eltern nach New York. Er beschließt, Theatermaler zu werden und schreibt sich an der Academy of Design ein. Ab 1914 arbeitet Geitlinger als Zeichenlehrer in der Malschule des Galeristen Puzzi Hanfstaengel. 1922 geht Geitlinger nach München und schreibt sich in der Akademie der Künste ein, um bei Carl Kaspar Malerei zu studieren. 1931 verlässt er die Akademie und beteiligt sich in den folgenden Jahren an Ausstellungen des "Deutschen Künstlerbundes", der "Neuen Sezession" und der "Juryfreien". In der Zeit des Nationalsozialismus erhält Geitlinger Ausstellungsverbot, seine Kunst gilt als "entartet". Emigrationsversuche in die USA, UdSSR und nach Kolumbien scheitern. Geitlinger zieht sich in die innere Emigration zurück. In der Nachkriegsära beteiligt er sich am Kunst- und Ausstellungsbetrieb in Deutschland und gehört 1946 zu den Mitbegründern der Münchner Künstlervereinigung "Neue Gruppe". 1950 übernehmen die Münchner Künstlerverbände die Ausstellungsleitung im Haus der Kunst und Geitlinger erreicht, dass die gegenstandslose Malerei mehr Beachtung findet. Zum Wintersemester 1951/52 erhält Geitlinger einen Ruf als Professor für Malerei und Graphik an die Münchner Akademie, die er bis zu seinem siebzigsten Geburtstag innehat. Danach gründet er eine private Malschule in der Münchner Kurfürstenstraße 1, die ein beliebter Treffpunkt seiner Schüler und Ort des geistigen und künstlerischen Austauschs wird. Am 28. März 1972 stirbt Ernst Geitlinger im Alter von 77 Jahren in seinem Haus in Seeshaupt am Starnberger See. Geitlingers Werk liest sich wie ein Spiegel der Kunstentwicklung des 20. Jahrhunderts: Über die Neue Sachlichkeit hin zu einem bewegten Lyrismus der dreißiger und vierziger Jahre, von einem strengen Bildaufbau in den fünfziger Jahren bis zu Untersuchungen der Raum-Fläche-Beziehungen spannt sich sein Werk.

Das Ende der großen Belehrung. Die Maler der DDR Bernhard Heisig und sein Sohn Johannes Heisig.

Gustave Dorés Bilderwelten (französischer Maler und Grafiker 1832-1883)

Henry Moore Zu Besuch bei Henry Moore (britischer Bildhauer)

„Die meisten Bilder sind nichts wert“ – Beltracchi über die Kunstwelt

Warum Kunst das Gegenteil von Kultur ist. Bazon Brock über den Kulturalismus der Gegenwart.

Hannah Arendt im Gespräch mit Günter Gaus ("Zur Person", 1964)

Rot! Kunst in Zeiten der Sowjets (Malewitsch, Tatlin, El Lissitzkij, Rodtschenko, Stepanowa u.a.)

The Professor Who Taught People How To Think (1962)

BRAUN DESIGN STORY

Der Maler Otto Nagel oder wem gehört die Kunst

Der schönste Junge der Welt | Doku HD Reupload | ARTE

Toyen: Die Malerin des Surrealismus | Doku HD Reupload | ARTE

Max Pechstein – Geschichte eines Malers (deutscher, expressionistischer Maler der Brücke 1881-1955)

Lyonel Feininger – An artist between worlds

Francis Bacon and The Brutality of Fact (1987)

Chagall’s Ceiling Painting, Controversy at the Paris Opera (Marc Chagall, Russian-French painter ...

Ein langer Weg zur Versöhnung | Der Spanische Bürgerkrieg (1/2) | Doku HD | ARTE

Karl Schmidt-Rottluff - Ein Maler der Brücke (1884-1976)

Johann Sebastian Bach: Genie, Glaube und Gegenwind | MDR DOK

