Das Freiwillige Automobilkorps der Schweizer Armee im Ersten Weltkrieg

Bis zum Ersten Weltkrieg war die Schweizer Armee zu 100 Prozent auf Pferdezug angewiesen. Wohl wurden schon einige Jahre zuvor vereinzelt Automobile eingesetzt, vorwiegend zum Personentransport und auch Versuche mit Motor-Schleppern wurden durchgeführt. Einen Motorwagendienst gab es um 1900 herum aber noch nicht. Die Armee setzte auf Bewährtes und hatte weder Zeit, Personal noch Geld für Experimente mit neuartigen Verkehrsmitteln. Das war die Geburtsstunde des «Freiwilligen Automobilkorps» (FAK), bestehend aus Mitgliedern des Automobilclubs der Schweiz (ACS). Aus diesen zaghaften Anfängen entstand während des Krieges 1914/18 der Motorwagendienst der Armee.