HANS ALBERS UND HANSI BURG: DIE LIEBESGESCHICHTE, DIE DEUTSCHLAND VERGASS

Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, er war der „blonde Hans“ – der größte deutsche Filmstar seiner Zeit, der Mann mit der rauhen Stimme, dem strahlenden Lächeln und dem Lied „La Paloma“, das ganze Generationen begleitet hat. Hans Albers (1891–1960) galt als Symbol deutscher Unterhaltung, als Liebling des Publikums, als scheinbar unbeschwerter Held der Leinwand. Doch hinter diesem strahlenden Bild verbirgt sich eine Geschichte, die viele Jahrzehnte lang kaum jemand erzählen wollte: die Geschichte einer Liebe, die alle Gesetze und Verbote des Dritten Reiches überstanden hat. Die Geschichte von Hans Albers und Hansi Burg – der jüdischen Schauspielerin, die er nie verließ, obwohl das Regime alles daransetzte, die beiden zu trennen. In diesem Film erzählen wir: ▪ wie sich die beiden 1927 im Theater kennenlernten ▪ warum Hans Albers nach 1933 in Deutschland blieb, während Hansi Burg fliehen musste ▪ was mit ihrem Vater Eugen Burg in Theresienstadt geschah ▪ wie Albers seine Karriere im Dritten Reich fortsetzte – und welchen moralischen Preis er dafür zahlte ▪ was in den sieben Jahren des Londoner Exils zwischen den beiden geschah ▪ wie ihre Wiederbegegnung 1946 in Bayern verlief ▪ und wie ihr gemeinsames Leben am Starnberger See bis zu seinem Tod 1960 aussah Es ist eine Geschichte über Liebe, Anpassung, Schuld und Treue – erzählt in ruhigem Ton, mit Respekt vor den Menschen und den historischen Fakten. ━━━━━━━━━━━━━━━━━━━ WICHTIGER HINWEIS ZUR RECHERCHE ━━━━━━━━━━━━━━━━━━━ Diese Dokumentation basiert auf der Auswertung zahlreicher Biografien, historischer Studien, Zeitzeugenberichte und Archivquellen. Wir haben uns bemüht, populäre Mythen von belegbaren Fakten zu trennen und dort, wo sich Legenden und historische Wirklichkeit widersprechen, den Quellen den Vorrang zu geben. Einige Dialoge und Gedanken der Protagonisten wurden auf Grundlage von Erinnerungen, Briefen, Interviews und historischen Dokumenten sinngemäß rekonstruiert. Sie geben nicht den wörtlichen Wortlaut wieder, sondern dienen der lebendigen Vermittlung von Situationen, die durch Quellen belegt sind. In strittigen Fragen weisen wir im Film ausdrücklich darauf hin, dass es unterschiedliche Auffassungen gibt. Wir laden Sie herzlich ein, sich selbst ein Bild zu machen – und freuen uns über Ihre Meinungen, Erinnerungen und Ergänzungen in den Kommentaren. ━━━━━━━━━━━━━━━━━━━ QUELLEN UND WEITERFÜHRENDE LITERATUR ━━━━━━━━━━━━━━━━━━━ ▪ Uwe Bahnsen: „Hans Albers. Seine Filme – sein Leben“, Heyne Verlag ▪ Hans-Christoph Blumenberg: „In meinem Herzen, Schatz… Das Leben des Hans Albers“, Rowohlt ▪ Michaela Krützen: „Hans Albers. Eine deutsche Karriere“, Beltz Quadriga ▪ Matthias Wegner: „Hans Albers“, Ellert & Richter Verlag ▪ Bundesarchiv Berlin – Akten zur Reichsfilmkammer ▪ Deutsche Kinemathek Berlin – Nachlass Hans Albers ▪ Gedenkstätte Theresienstadt – Dokumentation zu Eugen Burg ▪ Deutsches Filminstitut & Filmmuseum (DFF), Frankfurt am Main ▪ Archiv der Akademie der Künste, Berlin Wenn Ihnen dieser Film gefallen hat, freuen wir uns über ein Abonnement, ein „Gefällt mir“ und Ihren Kommentar. Erzählen Sie uns: Welche Erinnerungen verbinden Sie mit Hans Albers und seinen Filmen? Ihr Kanal für die großen Lebensgeschichten des 20. Jahrhunderts.