Verloren im Orbit

© 2026 Andy Die Triebwerke brennen, der Boden vibriert Ein Herzschlag, der im Lärm den Takt verliert Die Wolken zerreißen, das Blau wird zu Nacht Ich fliege dorthin, wo kein Feuer mehr wacht Die Schwerkraft lässt los, ich schwebe im Raum Die Heimat da unten wirkt fast wie ein Traum Und ich fliege durch das endlose Schwarz Kein Blick zurück, kein Schmerz im Herz Die Erde ein winziger, blauer Kristall Ich höre das Schweigen, den Ruf im All Verloren im Orbit, doch fühl ich mich frei Die Unendlichkeit zieht an mir vorbei Das Funkgerät knackt, die Stimme verhallt Hier draußen ist alles so friedlich und kalt Die Ringe des Saturns, ein leuchtendes Band Ich strecke die Finger nach Neuland aus Kein Morgen, kein Gestern, nur das Jetzt und das Hier Ein einsamer Segler im Sternenrevier Und ich fliege durch das endlose Schwarz Kein Blick zurück, kein Schmerz im Herz Die Erde ein winziger, blauer Kristall Ich höre das Schweigen, den Ruf im All Verloren im Orbit, doch fühl ich mich frei Die Unendlichkeit zieht an mir vorbei Wenn die Sonne hinter dem Mond versinkt Und das letzte Licht der Heimat ertrinkt Weiß ich genau, warum ich hier bin Im Staub der Kometen liegt unser Beginn Und ich fliege durch das endlose Schwarz Kein Blick zurück, kein Schmerz im Herz Die Erde ein winziger, blauer Kristall Ich höre das Schweigen, den Ruf im All Nur ein winziger Punkt... Im ewigen Licht... Ich komme nicht zurück... Vergiss mich nicht.