Bettlersteig - Der alpine Übergang zwischen den Sulzbachtälern
26. Mai 2026 - [GGGGG] - [AAAA] Mit einer Wanderung entlang des spektakulären Untersulzbachfalls startet dieser außergewöhnliche Übergang, und auf landschaftlich eindrucksvollem Weg spaziert man anschließend vorbei am Schaubergwerk Hochfeld und erhält auf dem Weg hinauf zur Finkalm einen Eindruck von den Dimensionen der tief und weit eingeschnittenen Seitentälern der Salzach in den Hohen Tauern [A-AA]. Bei der Finkalm wechseln Gelände und Anspruch deutlich, und Wanderer, die jene Wegbeschreibungen gelesen haben, die den nun folgenden Bettlersteig als „T2“ einstufen, wundern sich wahrscheinlich an dieser Stelle über den Hinweis „Alpiner Steig! Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich!“. Dass dieser Hinweis absolut seine Berechtigung hat, zeigt sich insbesondere im Frühsommer, wenn die Bachquerung auf knapp 1.500m Höhe noch über den Schnee erfolgt, und auch die folgenden, geländer- und holzleitergesicherten Passagen, haben (meiner subjektiven Meinung nach) mit einem klassischen T2-Gelände nicht viel zu tun. [AAAA] Nach einer knappen Stunde erreicht man dann allerdings einen markanten Felsen, nach dem das Gelände bis hinauf zur Bettlerscharte wieder deutlich sanfter wird. Auch ohne Gipfelkreuz wird man hier mit einem eindrucksvollen Panorama belohnt, und ist „mittendrin“ in den Hohen Tauern [AAA]. Der Abstieg zur familienorientierten Berndlalm gestaltet sich noch einmal steil aber (ausgerüstet mit einem ordentlichen Maß an Trittsicherheit und Schwindelfreiheit) relativ unschwierig [AAA]. Und nach ausgiebiger Rast geht es, vorbei an Gamseckfall und Seebachfall auf landschaftlich reizvollem Web via Kampriesenalm und Blausee zurück nach Neukirchen am Großvenediger [A]. Wie immer gilt: Alle Angaben sind ohne Gewähr, und das Nachwandern erfolgt vollständig auf eigene Gefahr! Und die obligatorische Bitte zum Schluss: Kanal abonnieren nicht vergessen, gerne auch einen Daumen nach oben da lassen, wenn's gefallen hat - und über Kommentare, Anregungen, Fragen, Beschwerden freue ich mich auch ;-). Meine absolut subjektiven Tourenkategorien: GENUSS [GGGGG] – Top-Touren; meine persönlichen Favoriten [GGGG] – eindrucksvolle Bergwanderungen, die man sich nicht entgehen lassen sollte [GGG] – empfehlenswerte Bergwanderungen [GG] – recht schöne Touren, aber keine Wiederholungsgefahr [G] – Kategorie Reinfall: nicht empfehlenswerte Touren ANSPRUCH [AAAAA] – anspruchsvolle Steige, auch wegloses Gelände; Bergerfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unerlässlich; ggf. längere Passagen UIAA I oder BC; „schwarz“ [AAAA] – anspruchsvolle Bergpfade und Steige, abschnittsweise auch weglos; Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich; ggf. kurze Passagen UIAA I oder B; „rot“ bis „schwarz“ [AAA] – im Allgemeinen markierte, schmale, auch steile Bergpfade; Trittsicherheit und Schwindelfreiheit teilweise erforderlich; „rot“ [AA] – markierte Wege und Bergpfade, selten steil. Trittsicherheit empfehlenswert, Schwindelfreiheit im Allgemeinen nicht erforderlich; „blau“ bis „rot“ [A] – markierte Wege und Forststraßen, im Wald auch schmalere Pfade. Nicht allzu große Höhendifferenzen; „blau“

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