Herbert Grönemeyer den Tränen nahe: Seine emotionalste Rede beim Deutschen Nationalpreis 2026
Herbert Grönemeyer emotional und pur. Seine Worte gehen unter die Haut und werden auf ewig hängen bleiben! Eine historische Rede in einer komplexen Zeit. In Berlin wurde Herbert Grönemeyer mit dem renommierten Deutschen Nationalpreis 2026 geehrt. Schon zu Beginn zeigt sich der Ausnahmekünstler zutiefst gerührt, sichtlich angefasst und bewegt von den Worten der Laudatoren. Was dann folgt, ist keine normale Dankesrede – es ist ein beispielloses, hochgradig emotionales und politisches und gesellschaftliches Statement, das das Publikum im Saal atemlos zurücklässt. Gewohnt wortgewaltig und mit der trotzigen Resilienz eines echten „Ruhrgebietseuropäers“ rechnet Grönemeyer schonungslos mit der politischen Führung der letzten 20 Jahre ab. Er kritisiert das stumme Verwalten unter Angela Merkel und Olaf Scholz und findet klare Worte für das aktuelle öffentliche Gezerre der Ampel-Koalition. Dieses kommunikative Vakuum, so warnt er, öffne Tür und Tor für populistische Kräfte mit ihren „Homogenisierungsfantasien“ und gemeiner Hetze. Doch Grönemeyer bleibt nicht im Negativen verhaftet. Er liefert eine kraftvolle Gegenerzählung zur täglichen Untergangs- und Faschismus-Panik in den Medien. Er appelliert direkt an das mündige Mitglied der Gesellschaft: „Wir brauchen keine Mutti und keinen Vati, wir haben uns selbst!“ Dabei scheut er sich nicht, konkrete und radikale Vorschläge für einen neuen Gesellschaftsvertrag auf den Tisch zu legen: Er fordert die sofortige Wiedereinführung der Vermögenssteuer, die er selbst bis 1996 gezahlt hat, und schlägt einen freiwilligen Solidaritätsfonds aus der Bevölkerung vor, der durch die immensen Sparguthaben der Deutschen binnen kürzester Zeit 80 Milliarden Euro für die Bekämpfung von Armut freisetzen könnte. Von den prägenden Kindheitserinnerungen in einer Bochumer Eisdiele über die Fluchtgeschichte seiner eigenen Mutter aus Estland bis hin zu einem flammenden Plädoyer für den Schutz unserer zugewanderten Mitbürger – diese Rede zeigt das wahre, humanistische Gesicht Deutschlands und Europas. 0:00 Sichtlich angefasst: Grönemeyer reagiert emotional auf die Laudationen 0:46 Erster persönlicher Preis: „Meine Musik erzählt mir mehr von mir selbst“ 2:07 Hommage ans Revier: Wie die Eisdiele „San Marco“ in Bochum sein Weltbild prägte 3:11 Der Blick auf den Osten: Das Erbe der Überheblichkeit nach der Wiedervereinigung 4:01 Flüchtlingskind & Europäer: Seine Familiengeschichte zwischen Estland und dem Münsterland 4:48 Abrechnung mit den Kanzlern: Das jahrelange Schweigen von Merkel und Scholz 5:54 Das gefährliche Vakuum: Wie das Nicht-Kommunizieren der Ampel den Rechten die Tür öffnet 7:15 Die Zivilgesellschaft ist gefragt: „Wir brauchen keine Mutti und keinen Vati“ 8:18 Konkrete Reformen: Grönemeyer fordert die Wiedereinführung der Vermögenssteuer 8:55 Die 80-Milliarden-Euro-Idee: Solidarität aus dem Sparguthaben der Bevölkerung 9:51 Kampf gegen die „defekte Menschlichkeit“ und die rechte Deutschstümelei 10:33 Medien-Kritik: Genug von Untergang, Absturz und der täglichen Faschismus-Panik 11:39 Die humanistische Geste: Erinnerung an die Willkommenskultur von 2015 12:33 Ein klares Gesicht zeigen: Gegen die Vulgarität des Hasses und der Spaltung 13:42 Die Pflicht der Staatsbürger: Wir kennen die Gesichter an den rechten Rändern 15:16 Zuwanderung als Lebenselixier: „Sie sind inzwischen größere Patrioten als wir“ 16:02 „Ich weigere mich, Angst zu haben!“ – Grönemeyers Botschaft als 70-jähriger Boomer 17:50 Nationalismus ist eine Pervertierung: Für eine neue Bürgerbewegung und ein geeintes Europa 18:23 Das emotionale Finale: Ein Zitroneneis in Bochum und der Blick nach vorn #herbertgrönemeyer #gesellschaft

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