G. Frescobaldi (1583-1643): Toccata settima aus "Secondo libro di Toccate" | Michaelskirche Innichen

Girolamo Frescobaldi (1583-1643): Toccata settima aus "Secondo libro di Toccate", gespielt an der Butz/Pirchner-Orgel der Pfarrkirche zum Heiligen Erzengel Michael in Innichen. Zur Orgel: Nachdem die Stiftskirche in Innichen im Jahre 1629 eine erste Orgel von Andreas Butz erhielt, wollte man auch die Pfarrkirche mit einem Werk des selben Meisters ausstatten. Dieser errichtete diese Orgel dann 1630. Leider ist uns die damalige Disposition nicht überliefert. 1735 überlebte die Orgel einen Kirchenbrand und wurde 1736 vom Brunecker Benefiziaten Josef Helleitner und 1741 von Gaudentius Köck repariert und 1761 in die nun wieder fertig erbauten Pfarrkirche zurückgetragen. Im 19. Jahrhundert erfuhr das Orgelwerk einschneidende Umbauten und Reparaturen durch Josef Lusser, Alois Hörbiger, Matthias Mauracher und Peter (II) Volgger. 1901 wurde die Orgel komplett durch die Gebr. Mayer aus Feldkirch umgebaut. Diese installierten im historischen Gehäuse ihr Opus 83 (siehe Disposition unten). Diese Orgel existierte bis ins Jahre 1997, wo Johann Pirchner die alte, mittlerweile unspielbare Orgel abbaute und ein neues Instrument in das alte Gehäuse einbaute und dabei die originalen Butz-Prospektpfeifen verwendete. Heute zählt die Orgel 6 Register auf einem Manual und angehängtem Pedal. Disposition: Manual: Principal 8' Octav 4' Flöte 4' Superoctav 2' Quinte 1 1/3' Mixtur 1' Pedal angehängt Disposition der Gebr. Mayer-Orgel (1901-1997): Manual: Principal 8' Gamba 8' Gedeckt 8' Flöte 4' Dolce 4' Rauschquint Pedal: Subbass 16' Cello 8' Octavkoppel Pedalkoppel Tuttitritt