HEXEN, HITLER und die LANGE STRASSE in Bamberg. Eine mörderische Analyse mit fadem Beigeschmack.

Im Jahr 1993 wurde die Altstadt von Bamberg zum UNESCO-Welterbe erklärt. Erst im Jahr 2008 wurde dann - vor allem mit Hilfe der DEUTSCHEN STIFTUNG DENKMALSSCHUTZ - der erste Vortrag über die grausame Vergangenheit des 17ten Jahrhunderts und seine mörderischen Hexenverfolgungen öffentlich am TAG DES OFFENEN DENKMALS ausgerichtet. Die Dokumentation Bamberg war in Europa das absolute Epizentrum der "MENSCHENVERBRENNUNG" mit über 1.000 unschuldigen Opfern: Kinder, Frauen und 25 Prozent Männer wurden auf bestialische Art und Weise mit neu erfundenen Foltermethoden gequält und zur Denunziation weiterer "Hexer" gezwungen. Wissenschaftler haben errechnet, dass in Bamberg über 1,5 Millionen Gulden aus den gefolterten Opfern herausgepresst worden waren. Ca. 500.000 Gulden hatte der Fürstbischof und Hexenbrenner Fuchs von Dornheim bei seiner Flucht aus der Stadtkasse gestohlen und damit war das Hochstift Bamberg finanziell ausgeblutet. Im Jahr 2028 wird deshalb ein kulturelles Hexenjahr im UNESCO-WELTERBE veranstaltet werden - mit Johannes Junius - dem verbrannten Bürgermeister als Ikone der Opfer. KÜNSTLER bitte vormerken - falls das Eure Baustelle sein sollte. Für den offiziellen Wettbewerb zum Aufstellung eines Hexen-Mahnmals haben im Jahr 2014 über 200 internationale Künstler einen Vorschlag abgegeben. Was im Einzelnen im Jahr 2028 stattfinden wird, hängt davon ab, wer denn alles mitmacht., und wie viel Verantwortung die Stadt Bamberg übernehmen wird. Wir werden in den nächsten Monaten weitere Informationen zu diesem einmaligen Themenjahr veröffentlichen. Bei Rückfragen: [email protected] oder Tel.: 0034 639 150 127