Mirta Junco Wambrug - Musik und das Singen ist das, was ich bin

Das Interview fand im September 23 in Köln statt. Die in Kuba geborene und in Köln lebende Sängerin Mirta Junco Wambrug entfaltet in diesem Interview ihr Denken zu einer Verbundenheit aller Existenzen im Netz des Lebens und der Welt und entwickelt daraus den Gedanken einer Universalität der Verantwortung jeder einzelnen Person für sich selbst und andere. Das Wort „Respekt“, das sie als das „Alpha und Omega“ bezeichnet, erhält in diesem Zusammenhang eine grundlegende Relevanz für jede Art von Begegnungen und für das Verhältnis von Menschen zueinander. Sie spricht davon, wie der Tod von George Floyd in ihrer Wahrnehmung einen weltweiten Schrei verursachte, der sich, älter als das heutige Geschehen, aus Jahrhunderten gelöst hat. Zu Beginn schildert sie ihr Aufwachsen in Kuba bis zu dem Tag, an dem sie, nach ihrer Begegnung und Zusammenarbeit mit Roland Peil und Claudius Valk in Havanna nach Deutschland kam. Am Ende des Gespräches singt sie ein traditionelles kubanisches Lied über die virgen de la caridad, Madonna der Barmherzigkeit.