Drohnenschwarm und Kampfroboter | Wie die Bundeswehr in Zukunft kämpfen will | Lehrübung des Heeres

Zeitenwende und Kriegstüchtigkeit. Lange Zeit galten diese Begriffe, die nach der russischen Vollinvasion in die Ukraine auf der Agenda der politischen Führung standen, als Phrasen. Bürokratie und Schwerfälligkeit prägten die Debatte um die Modernisierung der Bundeswehr. Der seit dem Jahr 2025 im Amt befindliche Inspekteur des Heeres beabsichtigt die größte Teilstreitkraft der Bundeswehr jetzt für das Schlachtfeld von morgen fit zu machen. Campaign Plan Heer 2035+ heißt das Konzept, dessen Verwirklichung nun im Laufe der nächsten Jahre umgesetzt werden soll. Wie man aus der Bundeswehr mithilfe von UAV, also Drohnen, Loitering Munition, also KI-gestützte Killerdrohnen und modernen Waffensystemen, die beispielsweise Long Range Precision Fire abbilden, eine effektive Armee machen, konnten die erstaunten Besucher während einer Lehr- und Versuchsübung im April 2026 auf der Schießbahn 3 des Truppenübungsplatzes Munster gewinnen. Der angesprochene Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Dr. Christian Freuding, führte einem sichtlich beeindruckten Bundeskanzler Friedrich Merz, selbst ehemaliger Reserveoffizieranwärter, moderne Waffen verschiedener Hersteller vor und wie das Heer gedenkt, diese zukünftig einzusetzen. Im Video zu sehen sind Teile der Lehrvorführung mit GTK Boxer, Schützenpanzer Puma, Kampfpanzer Leopard 2, Raketenwerfer MARS 2 und Puls (MARS 3), Skyranger 30, RCH 155, Quantum Systems FALKE, THEMIS UGV, ARX Robotics Gereon, Kampfhubschrauber Tiger, Leichter Kampfhubschrauber H145 M, SPARKE und Tytan Technologies Drohnen und weitere Systeme.