Kategorie 5, Schulpreis: Schule Am Wingster Wald, Wingst (Niedersachsen)

Die Schule am Wingster Wald wurde aufgrund ihres breiten und langjährigen Engagements bereits mehrfach beim Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik ausgezeichnet. Auch in dieser Runde hat sie mit ihren umfangreichen Aktivitäten im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung die Jury überzeugt. Dabei setzt die Grundschule den Whole School Approach auf vielfältige Art und Weise um: Neben der ökologischen Bildung und dem globalen Lernen fördert sie intensiv die Partizipation und Mitbestimmung der Schülerinnen und Schüler. Eine Verankerung in der Bildungslandschaft vor Ort ist ebenso gegeben wie eine globale Vernetzung in Form von Partnerschaften mit Schulen in Indien und Mexiko. Seit 2020 ist die Schule am Wingster Wald außerdem dem Greenpeace-Netzwerk „Schools for Earth“ beigetreten und fungiert als Pilotschule zur CO2 -Reduktion an Schulen. Neben diesen kontinuierlichen Aktivitäten hat die Grundschule während der Corona-Pandemie die Projektwoche „Wer – wenn nicht wir? Nachhaltigkeit fängt im Kleinen an“ ins Leben gerufen, bei der alle Klassen zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung arbeiteten. Zudem entwickelten Schülerinnen und Schüler eine Maschine der guten Lösungen, die aufzeigt, wie man globalen Herausforderungen begegnen kann. Die Jury beeindruckte außerdem, wie die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Bundestagswahlen 2021 Möglichkeiten zur politischen Partizipation ausgelotet haben: In Briefen an die damaligen Kanzlerkandidatinnen und -kandidaten haben die Kinder ihre Wünsche für den Umgang mit konkreten globalen Herausforderungen dargelegt. Die erhaltenen Rückmeldungen von Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock sorgten dabei für eine Bestärkung des Selbstwirksamkeitsgefühls aufseiten der Schülerinnen und Schüler Mehr Informationen zum Schulwettbewerb: https://www.eineweltfueralle.de/