Dangerous Music Bax vs. Kush Audio Clariphonic
Bewirb dich jetzt für ein unverbindliches Orientierungsgespräch mit mir oder jemandem aus meinem Team, damit wir gemeinsam herausfinden, welche nächsten Schritte du gehen musst, um deine Musik aufs nächste Level zu bringen: https://www.thomwettstein.com/termin Dangerous Audio - Bax Stereo EQ vs. Kush Audio - Clariphonic Heute lasse ich 2 spezielle Stereo Equalizer gegeneinender antreten. Beide EQs haben für den linken und den rechten Kanal je 2 Bänder die im Shelf Modus arbeiten. Bei einem Shelf-Filter (auch Kuhschwanzfilter genannt), wird unterhalb (Low-Shelf) oder oberhalb (High-Shelf) einer einstellbarer Frequenz alles gleichmässig angehoben oder abgesenkt. Die beiden Equalizer unterscheiden sich jedoch in der funktionsweise, deshalb habe ich nur die Einstellungen getestet, die bei beiden Equalizern mehr oder weniger identisch reproduzierbar waren. Dafür habe ich mich des Q-Clone Plug-Ins von Wave bedient, um auch visuell eine Angleichung der beiden Equalizereinstellungen machen zu können. Fazit: Der Bax Equalizer hat im Gegensatz zum Clariphonic einen härteren Klang. Er färbt das Signal weniger und ist meiner Meinung nach eher für den Mixdown, als fürs Tracking benutzbar. Die Haptik der Knöpfe und Schalter ist sehr gut und man kommt durch die limitierten Einstellungsoptionen schnell ans Ziel. Ein Pluspunkt ist auch, dass der Bax Frequenzen absenken kann und gerasterte Potis hat um genaue Einstellungen machen zu können. Alles in allem ist der Bax ein sauber klingender Equalizer um letzte Frequenzänderungen zu machen und das Signal aufzupolieren. Der Clariphonic ist in erster Linie ein musikalischer Equalizer. Man braucht ihn nicht um Fehler im Frequenzverlauf zu korrigieren. Er ist lediglich da um das Signal aufzufrischen. Der Clariphonic fügt den gewissen Glanz und die Luft hinzu, die wir von grossen Produktionen her kennen. Die Potis und die Schalter liegen gut in der Hand und die Bedienung ist sehr intuitiv. Leider hat der Clariphonic kein Bass-Band und die Potis sind auch nicht gerastert, doch man kann ihn sehr gut einstellen und deshalb ist er auch für die Summenbearbeitung geeignet. Den Bassbereich kann man meiner Meinung nach mit einem dritten Equalizer bearbeiten, dazu nehme ich vorwiegend den VOG (Voice of god) von Little Labs oder den Helios Type69 EQ. Als Soundbeispiel habe ich einen Mix der Band P-Jay (www.pjaymusic.com) verwendet. Er ist nicht gemastert, somit habe ich noch genug Headroom um mit den Equalizern zu arbeiten.

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