Als Österreich fast EVANGELISCH war! | Evangelische Geschichte (Teil 1/4)

Warum gibt es im Bezirk Kufstein heute eigentlich so wenig Evangelische? Die Antwort liegt über 500 Jahre zurück. In diesem ersten Teil unserer vierteiligen Serie werfen wir einen Blick auf den Beginn der Reformation in Österreich. Was als Luthers Protest gegen Korruption und Ablassbriefe in Wittenberg begann, entwickelte sich dank des Buchdrucks rasant zu einer Revolution, die ganz Europa erfasste. Auch in Österreich breitete sich der neue Glaube rasant aus – schätzungsweise bis zu 80 % der Bevölkerung sympathisierten mit der lutherischen Lehre. Doch die Reaktion der Habsburger und katholischen Landesherren ließ nicht lange auf sich warten. Von frühen Hinrichtungen in Wien über die Bauernaufstände in Tirol bis hin zu den Sonderfällen in Salzburg: Der Kampf um den Glauben war von Anfang an politisch und knallhart. Wie knapp Österreich vor einer dauerhaften Reformation stand und warum die Habsburger trotz allem Kompromisse eingehen mussten, erfährst du in diesem Video. 👉 Kanal abonnieren nicht vergessen, um Teil 2 nicht zu verpassen! ‪@tomasmillionair3430‬ 00:00:00 - Warum gibt es so wenig Evangelische in Kufstein? 00:00:14 - Martin Luther & die 95 Thesen: Wie alles begann 00:01:01 - Die neue Theologie: Gnade statt Ablassbriefe 00:01:30 - Der Buchdruck: Die Medienrevolution des 16. Jahrhunderts 00:02:06 - Die Reformation breitet sich aus (Zwingli & Co.) 00:02:24 - Die Habsburger unter Druck: Die Türken vor Wien 00:03:05 - Frühe Verfolgung: Der Fall Kasper Tauber in Wien 00:03:22 - Bauernaufstände in Tirol: Michael Gaismair 00:03:49 - Politische Kompromisse: Die Religionsassekuration 1571 00:04:30 - 80% evangelisch? Der Protestantismus auf dem Höhepunkt 00:05:01 - Sonderfall Salzburg: Vertreibung aus dem Erzbistum 00:05:30 - Ausblick auf Teil 2