DDR Armee / NVA Parade
Die NVA-Gründung 1956 war das Ergebnis einer Entwicklung, die am 10. Juli 1952 mit der Proklamation der „Nationalen Streitkräfte“ durch die Volkskammer der DDR begonnen hatte.[4] In ihrem Verlauf wurden die Kasernierte Volkspolizei (KVP) sowie die Grundstrukturen einer Militärorganisation aufgebaut. Der Aufbau vollzog sich ab 1955 unter Anleitung der Sowjetunion. Die Gründung der NVA erfolgte am 18. Januar 1956 per Gesetz[5] (zeitlich nach der Bundeswehr). Die Aufstellung erfolgte in mehreren Etappen, wobei bis zum 1. März 1956 die Stäbe und Verwaltungen einsatzfähig sein sollten.[6] Bis kurz nach dem Mauerbau 1961 war die NVA im betonten Gegensatz zur Bundeswehr eine Freiwilligenarmee. Ideologisch verstand sich die Führung der neuen Armee trotz Übernahme einiger äußerer Strukturelemente von der Wehrmacht nicht in der Tradition des preußisch-deutschen Militarismus. Ehrenwache des Wachregiments Friedrich Engels der NVA am Mahnmal für die Opfer des Faschismus und Militarismus (Neue Wache) in Berlin im Exerzierschritt, 1990 Wie bei der Bundeswehr wurde auf ehemalige Angehörige der Wehrmacht zurückgegriffen. Sie kamen meist aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft und waren dort bei antifaschistischen Frontschulen ideologisch vorgebildet und ausgewählt worden. Der bekannteste ehemalige Wehrmachtsgeneral, der auch in der NVA diente, war Vincenz Müller, der sich nach seiner Entlassung 1961 das Leben nahm. Mit Stichtag 1. Januar 1958 waren im 20.399 Mann starken Bestand der NVA etwa 2.600 ehemalige Mannschafts- und etwa 1.600 Unteroffiziersdienstgrade sowie 400 Offiziere – insgesamt an die 23 Prozent – ehemalige Wehrmachtsangehörige.[7] Die ehemaligen Offiziere wurden vorwiegend im Ministerium, an Schulen und in Kommandostellen der Teilstreitkräfte und Militärbezirke eingesetzt. Von den 82 höheren Kommandoposten in der Armee waren 61 von ehemaligen Wehrmachtsangehörigen besetzt. Auf Beschluss des Politbüros der SED vom 15. Februar 1957 wurden jedoch fast alle ehemaligen Wehrmachtsoffiziere bis Ende der 1950er-Jahre schrittweise aus der NVA entlassen und pensioniert. Darunter fielen auch die vier noch in die NVA übernommenen Wehrmachtsgenerale von Lenski, Müller, Walther und Wulz.[8] Trotzdem hatten noch am 1. Januar 1960 von insgesamt 653 Offizieren der NVA im Nomenklaturkaderbestand 338 Armeeangehörige früher der Wehrmacht angehört, nunmehr fast ausschließlich als Mannschafts- oder Unteroffiziersdienstgrad.

1987 East German Military Concert | 750th Anniversary of Berlin

39 Jahre DDR East Germany NVA Parade 1988

1984 East German Military "Wachaufzug" Ceremony

Grenztruppen der DDR - Grenzposten

"Music Parade of the NVA" — East German Film (1971)

Dietrich von Saucken Er schlug auf Hitlers Tisch – und überlebte

Militärkonzert - 1987 Berlin - Konzert der NVA

Großer Zapfenstreich der NVA (1989) | DDR - GDR - Marsch - Militärmusik - Marschmusik

DDR Küche // Senfei

1984 East German Military Parade

"Military Ceremony by the NVA Orchestra on State Occasions" — East German Film (1962)

NVA Ehrenparade zum 40. Jahrestag (DDR-Fernsehen 07.10.1989 AK DEFA)

Zentrales Orchester der NVA in Schweden (September 1988)

Aus Feind wird Freund Als die NVA die Waffen streckte

130 Countries with Putin DESPITE Drone Attack - The World Moves On WITHOUT Us!

Militärische Ehren der Bundeswehr für John F. Kennedy (1963) Wachbataillon BMVg + Musikkorps

Kampfgruppen-Parade in Karl-Marx-Stadt am 01.10.1988

Grenztruppen der DDR - Gemeinsam

NVA Parade - First Swearing-In Ceremony, April 30, 1956, Oath of Allegiance

