Fehler bei Dupuytren: Warum kräftiges Dehnen Ihren Finger verschlechtert @duplife

Im Video wird erklärt, dass Myofibroblasten Zugkräfte erzeugen und über Zell- und Gewebebrücken Spannung in ihre Umgebung weiterleiten, was bei normaler Wundheilung hilft, eine Wunde zu verkleinern und anschließend wieder zum Verschwinden der Myofibroblasten führt. Bei hypertrophen Narben und besonders beim Morbus Dupuytren herrscht jedoch eine dauerhafte Gewebespannung, wodurch die Myofibroblasten ständig stimuliert werden, vermehrt Kollagen zu produzieren und so Knoten und Stränge zu verstärken. Wird ein bereits eingeschränkter Finger mit Dupuytren zusätzlich in die Streckung „gezwungen“, kann es zu Mikroverletzungen und Blutungen kommen, die die zelluläre Aktivität weiter anheizen und den Krankheitsprozess beschleunigen. Die zentrale Botschaft: Ein Finger mit beginnender Bewegungseinschränkung sollte nicht aggressiv gedehnt werden; ruhig lassen statt „wegdehnen“ – bitte bleiben Sie ENTSPANNT.