Irakischer Schuhwerfer rechtfertigt Attacke auf Bush

Zwei Monate nach dem Schuhwurf auf den damaligen US-Präsidenten George W. Bush hat der irakische Fernsehjournalist Muntaser el Saidi seine Tat vor Gericht verteidigt. Der Zorn habe ihn überwältigt, als er den „Verantwortlichen für die im Irak begangenen Verbrechen vor sich gesehen habe, sagte Saidi. Der erste Termin vor Gericht endete jedoch schnell: Wegen verfahrenstechnischer Fragen wurde der Prozess gegen Saidi auf Mitte März vertagt. Ihm droht eine Gefängnisstrafe. AFPTV traf Angehörige Saidis in Bagdad.