(3) San Francisco Workshop - Marshall B. Rosenberg

Aktiviere die automatische Synchronisation in deiner Sprache: Klicke auf das Zahnrad ⚙️→ Audiotrack→ Deutsch etc. Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) wurde von Marshall Rosenberg entwickelt und ist sowohl ein Kommunikationsmodell als auch eine Haltung zum Umgang mit sich selbst und anderen. Im Kern geht es darum, die Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen, die hinter dem Verhalten von Menschen stehen, und auf dieser Grundlage in Kontakt zu kommen. Statt zu bewerten, zu kritisieren oder Schuldige zu suchen, richtet die GFK die Aufmerksamkeit darauf, was konkret passiert ist, wie sich die Beteiligten fühlen, welche Bedürfnisse berührt sind und worum sie bitten möchten. Die zugrunde liegende Philosophie der GFK ist, dass alle Menschen universelle Bedürfnisse haben und dass jedes Verhalten – auch unangenehmes oder konfliktbeladenes Verhalten – letztlich ein Versuch ist, Bedürfnisse zu erfüllen. Konflikte entstehen demnach nicht auf der Ebene der Bedürfnisse selbst, sondern auf der Ebene der Strategien, mit denen Menschen versuchen, ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Die GFK lädt dazu ein, mit Empathie zuzuhören, die Menschlichkeit hinter Aussagen und Handlungen zu erkennen und Lösungen zu finden, die die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigen. Ziel ist nicht, Recht zu haben oder andere zu verändern, sondern eine Verbindung herzustellen, aus der gegenseitiges Verständnis und freiwillige Kooperation entstehen können.