Japan kämpft gegen den Massentourismus

Und ich bin Teil des Problems. Ich laufe durch die unendlichen Torii des Fushimi Inari Schreins in Kyoto. Jeder Schritt führt mich höher den Berg hinauf - vorbei an Tausenden roten Toren, die seit Jahrhunderten den Weg markieren. Es ist einer der spirituellsten Orte Japans: ein Symbol für Wohlstand, Dankbarkeit und Verbindung zwischen Mensch und Natur. Zwischen Tradition und Stille frage ich mich: Was bedeutet es eigentlich, einen Weg zu gehen, der schon von Millionen Menschen vor mir beschritten wurde? Kann man hier seine eigene innere Ruhe finden - oder verliert man sich in der Masse?