Bahnhof Berbersdorf und der alte Gleisanschluss zum Steinbruch Relikte Striegistalbahn

#eisenbahn Bahnstrecke Hainichen Roßwein "Güter transportiert man mit der Bahn." - auch im Striegistal ist dies längst Eisenbahngeschichte. Dabei gab es bis zur Einstellung im Jahr 2001 erheblichen Bedarf, aus Kostengründen wurde der Streckenabschnitt jedoch nicht wieder instant gesetzt.. Die Striegistalbahn Niederwiesa - Hainichen - Roßwein hatte im nördlichen Abschnitt vor allem im Güterverkehr Bedeutung. Der Anschluss zum Steinbruch Berbersdorf wurde noch über zwei Jahre nach Einstellug des Personenverkehrs im Jahr 1998 bedient. Ende 2000 wurde der Güterverkehr schlielich durch die Kündigung von DB Cargo beendet. Im Jahr 2001 wurde auch zwischen Niederwiesa und Hainichen der Personenverkehr eingestellt. Mit Übernahme durch die Regio Infra Service Sachsen sollte nicht nur der Streckenabschnitt von Niederwiesa nach Hainichen saniert werden, dieser wurde 2004 wieder eröffnet. Es war geplant zunächst auch den Güterverkehr bis Berbersdorf zu reaktivieren für den Anschluss des Steinbruchs. Das Hochwasser 2002 führte jedoch zu schwerden Beschädigungen an der Strecke und die Pläne wurden aufgegeben. Ab 2005 wurden die Gleise der Strecke herausgerissen. Ein Teil der Strecke ist ein Radweg, aber der größte Abschnitt zwischen Hainichen und Berbersdorf ist eine überwucherte Schotterstrecke. Das brachte den Naturschutz auf den Plan, welcher einen durchgehenden Striegistal-Radweg seitdem verhinderte. Dagegen ist auch ein umwelt- und klimafreundlicher Güterverkehr nicht mehr realisierbar. Zurückblieben in Berbersdorf noch einige Relikte, die heute vom Museumsbahnhof präsentiert werden.