Durchführung eines Stöbertages in Hamm-Heessen 1997
(Text von Christiane Koller) (Video von der Video-AG der Martin-Luther-Schule Hamm (Quelle: Stadt Hamm, Landesjugendamt Westfalen-Lippe und Heimatverein Heessen 1997) Auf Initiative des Landesjugendamtes Westfalen-Lippe hat der Heimatverein Hamm-Heessen e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kinderbüro der Stadt Hamm und der westfälischen Fach-schule für Sozialpädagogik den ersten Stöbertag in NRW geplant und durchgeführt. Durch persönliche Gespräche in Unternehmen, Betrieben und bei anderen in Frage kommenden Stellen unterschiedlichster Art wurde im Stadtteil Heessen für die Idee geworben, Kinder einen Tag am normalen Geschehen in den Firmen teilnehmen zu lassen. Von den angesprochenen Firmen, Einrichtungen und Betrieben erklärten sich 17 bereit, für insgesamt 100 Kinder 25 verschiedene Angebote zu planen und durchzuführen. Die Firmen konnten in einem Fragebogen mitteilen, was sie mit den Kindern tun wollen, auf wieviele Kinder sich ihr Angebot bezieht und ob eine Begleitperson erforderlich ist. Aufgrund der zur Verfügung stehenden Plätze sowie des großen Interesses wurde den beiden vierten Klassen der Josefs-Grundschule sowie jeweils einer Klasse der Realschule Heessen und der Martin-Luther-Hauptschule die Teilnahme ermöglicht. Die Beteiligung am Nachmittag war freiwillig und unabhängig von den Schulen. Teilnehmen konnten aus organisatorischen Grün-den nur die Kinder, die sich vorher schriftlich angemeldet hatten. Eine Broschüre mit Kurzbeschreibungen der einzelnen Angebote sowie des Anmeldebogens wurde zu diesem Zweck über die Schulen verteilt und auf gleichem Wege wieder zurückgegeben. Bei der Einteilung der Gruppen wurde versucht, den Kindern möglichst die Teilnahme an ihrem Lieblingsangebot zu ermöglichen. Fast alle Wünsche der Teilnehmenden konnten berücksichtigt werden. Was genau die Kinder bei den einzelnen Stöberstellen erleben konnten, findet sich auf den nächsten Seiten. Eine Begleitung der Kindergruppen wurde vom Vorbereitungskreis für notwendig gehalten. Um die notwendige Anzahl an Begleiterinnen zu finden, wurde die „Westfälische Fachschule für Sozial- und Heilpädagogik“ angesprochen, die sich mit einer Klasse von Erzieherschülern beteiligte. Die Betreuung wurde darüber hinaus von Mitarbeiter/innen des Kinderbüros und Mitgliedern des Heimatvereines Heessen übernommen. Die Begleitpersonen wurden am Vormittag in einer Vorbesprechung um 8.30 Uhr für die ein-zelnen Gruppen eingeteilt und erhielten einen Stadtplan, in dem die Firmen eingezeichnet und deren Adressen angegeben waren. Um 9.30 Uhr trafen sich alle Teilnehmer/innen auf dem Heessener Markt und nach einer Begrüßung wurden die Gruppen gebildet, die sich dann zu Fuß oder mit den beiden Bullis zu den Firmen auf den Weg machten. Die Angebote in den Betrieben und Einrichtungen fanden zwischen 10.00 und 12.30 und 15.00 und 17.00 Uhr statt. Die Kinder besuchten u.a. eine Schreinerei, Glaserei, erlebten den Alltag in einer Klinik und in einem Seniorenheim. Einige Gruppen bescuhten einen Bauernhof, ande-re öffentliche Verwaltungsdienststellen. Überall konnten die Kinder helfen, mitanpacken, Ma-schinen und Geräte bedienen. Der Stöbertag war für alle Beteiligten eine gelungene Sache. Im nächsten Jahr wird daher erneut ein Stöbertag stattfinden. Besonders der Umgang mit den Kindern in den Firmen war sehr verständnisvoll, um die Kinder anzusprechen. Es ist eine wichtige Erfahrung für die beteiligten Kinder, dass Erwachsene ihnen zutrauen, konkrete Din-ge in der Arbeitswelt zu erledigen. Bei der anschließenden Reflexion wurde von den Schulen übereinstimmend reges Interesse an einem erneuten Stöbertag vorgebracht. Die Schülerinnen und Schüler äußerten sich begeistert davon, wie freundlich und kompetent die Erwachsenen ihnen an diesem Tag begegneten. Sie fanden es toll, dass eine andere Art von Lernen im Vordergrund stand, und zwar Lernen durch Ausprobieren und Mitmachen. Die Möglichkeit, durch den Stöbertag ei-nen Einblick in die Berufswelt zu erhalten, kam ebenfalls vor allem bei den etwas Älteren gut an. Für die Grundschüler/innen wäre es beim nächsten Mal wichtig, die Termine und Wege noch besser durchzuplanen und für die Eltern deutlicher zu machen, wann die Schule bzw. wann das Kinderbüro oder der Heimatverein die Verantwortung trägt und damit auch Ansprech-partner ist. Die Anregung einiger Schülerinnen und Schüler, statt eines Stöbertages eine Stö-berwoche oder regelmäßig jede Woche einen Stöbertag durchzuführen, ist zwar nicht zu rea-lisieren, zeigt aber noch einmal deutlich, wie gut dieser Tag angekommen ist. 1997 wurde der Stöbertag modellhaft in sechs weiteren Städten im Bereich des Landesju-gendamtes Westfalen durchgeführt. Von dem Büro Prokids Herten begleitet und ausgewertet soll der Stöbertag landesweit als Beitrag zur Partizipation von Kindern durchgeführt werden. aus: Matthias Bartscher (1998): Partizipation von Kindern in der Kommunalpolitik, Freiburg (Lambertusverlag)

This Is the Funniest Cat You’ll See Today 😂 Try Not To Laugh

Essentials des professionellen Handeln in der Bildungs- und Erziehungspartscherschaft

Erich Honecker - ARD-Interview 1991 Moskau (43 Min.)

Eine Schulstunde Anno 1914

Spezialklassen Chemie - eine Zeitreise von 1991 - 1992

Kenos kurzes Leben | WDR Doku

Phönix West

When Animals Surprise Photographers in the Sweetest Way! 😍

PERIODE MIT 10 JAHREN! Anna's großes Geheimnis! | Die Familienhelfer

Friedland - Als die Väter nach Hause kamen | Unsere Geschichte | NDR Doku

Stadtfilm Stadt Kamen

Die bösen Jungs vom Kiez (1): Klaus Barkowsky - Der »Schöne Klaus« | SPIEGEL TV

AfD-Fraktionschefs sind fassungslos über den Haushaltsentwurf 2027! - AfD-Fraktion im Bundestag

Schule in Deutschland: Dieses Gymnasium macht alles anders | Doku

Mirjam wird sterben - Wenn das Leben schon mit 14 endet | SWR Doku

Soest - Westphalia's Medieval Heart 1954 | FILM TREASURES

Stiefmutter aus der Hölle? Teenie wohnt lieber im Supermarkt! |GANZE FOLGE| Anwälte im Einsatz

Nordstadt Dortmund - Müll und Armut! & Dortmund's Sehenswürdigkeiten - Folge 1 Postkarte oder Tatort

DW - Operation Barbarossa - 1941

