Was hat die deutsche Hi-Fi Industrie wirklich zerstört?

39.000 Mitarbeiter, 30 Werke weltweit, knapp 3 Milliarden DM Umsatz: 1979 stand die Grundig AG aus Fürth auf ihrem Höhepunkt. Saba baute Receiver mit Holzwangen, Dual lieferte jährlich 200.000 Plattenspieler, Braun setzte mit Dieter Rams Designmaßstäbe, die heute im Museum of Modern Art stehen. Vier Jahrzehnte später existiert die deutsche HiFi Industrie als produzierende Massenfertigung nicht mehr. Was ist zwischen 1975 und 2025 wirklich passiert? Die einfachen Antworten Japan, die CD oder MP3 greifen alle zu kurz. Es war eine Verkettung über fünf Jahrzehnte: der Japan Schock ab 1971, die Übernahmewelle durch Philips und Thomson zwischen 1975 und 1984, die digitale Disruption durch ein Format, das ausgerechnet in Erlangen erfunden wurde, und am Ende der Discount Vertrieb mit Saturn, Media Markt und dem Slogan Geiz ist geil. In dieser Dokumentation rekonstruieren wir den Niedergang von Grundig, Saba, Dual, Telefunken, Wega, Nordmende und Loewe Schritt für Schritt. Und wir zeigen, welche deutschen Manufakturen heute im High End Segment überlebt haben. Welche Anlage stand bei Ihnen damals im Wohnzimmer? Schreiben Sie es in die Kommentare. ___________________________________________________________________________________________________ Kapitel: 0:00 Der langsame Tod einer Industrie 1:05 Grundig 1979: Der Höhepunkt 1:46 Die deutsche HiFi-Landschaft 3:42 Der Japan-Schock auf der IFA 1971 5:50 Die Übernahmewelle: Sony, Thomson, Philips 9:09 Die Compact Disc: Symptom, nicht Ursache 11:22 MP3 aus Erlangen: Erfunden in Deutschland, kapitalisiert woanders 14:05 Saturn, Media Markt und "Geiz ist geil" 16:12 Das endgültige Ende: Insolvenzen 2003 bis 2025 18:58 Die Überlebenden: Manufakturen im High End 20:27 Die Renaissance der Schallplatte 21:30 Fazit: Was die HiFi-Industrie wirklich tötete ___________________________________________________________________________________________________ © ‪@frankys_nostalgie_tv‬ 2026 Kontakt: [email protected]