Lavastrom - Perm-Trias-Massensterben

AI music in style of Rock Aus der Tiefe bricht der alte Zorn, Sibirien reißt die Erde auf. Basalt wie Blut aus schwarzem Dorn, Der Himmel brennt, die Zeit läuft aus. Der Kontinent bebt, Atem wird schwer, Der Tag verdunkelt sich zur Nacht. Was lebt, das hofft – doch hofft nicht mehr, Wenn Feuer über Welten wacht. [Pre-Chorus] Kein Krieg, kein Gott, kein fremder Stern, Nur die Erde, die sich selbst verzehrt. [Chorus] Sturm aus Stein und Feuer Atmung aus Asche, Himmel aus Säure Zeitalter stürzen, Meere verglühn Das große Sterben – kein zurück, kein Entfliehn [verse 2] Ozeane schweigen, tief und leer, Der Sauerstoff wird knapp wie Licht. Was Flossen hatte, trägt nichts mehr, Die Stille frisst das Gleichgewicht. Wälder fallen ohne Schlag, Kein Winter, Sommer ohne Ende. Die Welt verliert ihr altes Maß, Geschichte bricht an ihrer Wende. [Pre-Chorus] Kein Entkommen, kein Versteck, Wenn der Planet sich selbst erschreckt. [Chorus] Sturm aus Stein und Feuer Kohlenstoff-Krone auf der Leier Neunzig Prozent im Sand der Zeit Das große Sterben – unendliche Schuld, unendliches Leid [Bridge (Breakdown)] Feuer regiert! Luft wird Gift! Meere kippen! Leben bricht! Kein Schrei ist laut genug, Kein Gott hört zu, Nur Lava schreibt die letzte Ruh’. [Chorus (final)] Grab der alten Welt Aus Tod geboren, neu gestellt Aus Asche steigt, was überlebt Nach dem Ende – die Zeit, die weitergeht [Outro] 251 000 000 Jahre ist es her. Fast alles Leben tot. Die Erde nicht mehr lebenswert. Was mir wirklich Angst macht, ist die unbestreitbare Tatsache, dass wir es inzwischen alleine können und auf dem besten Weg dazu sind. Katastrophen können wir auch, dazu brauchen wir keine Natur, um das Klima zu zerstören, und alles Leben zu vernichten. Heute schon sterben viele Arten aus. Ich hoffe, es wird auch dann neues Leben geben … ohne den Menschen!