Heute zum ersten Mal unterwegs in Karow (Dorfkirche, Ballonplatz, Auepark, Panke) - Berlin-Pankow
24:39 Karow 01:44:53 Fotos Karow [ˈkaːʁoː] ist ein Ortsteil des Bezirks Pankow in Berlin. Karow wurde als Dorf erstmals 1375 urkundlich erwähnt. Vor der Eingemeindung zu Groß-Berlin im Jahr 1920 hatte die Landgemeinde nur 949 Einwohner. Seinen dörflichen Charakter hat es trotz reger Siedlungstätigkeit in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg bis heute bewahrt. Durch ein großes geschlossenes Neubauvorhaben im Norden Karows (1992–1996) stieg die Einwohnerzahl stark an. Geografie Karow liegt im Nordosten des Berliner Bezirks Pankow. Nördlich wird der Ortsteil von der Bundesautobahn 10, südlich vom Berliner Außenring und westlich von der Panke begrenzt. Geschichte Bisher liegt kein archäologischer Befund aus der spätslawischen Zeit vor. Daher wird angenommen, dass Karow um 1230, vielleicht schon in den späten 1220er Jahren „aus wilder Wurzel“ entstand. Die Dorfkirche Karow wurde um 1250 errichtet. Die erste urkundliche Erwähnung datiert durch Fridericus de Kare indirekt ins Jahr 1244. Im Landbuch Kaiser Karls IV. von 1375 erschien das damalige Kare mit einem Krug sowie 42 Hufen, davon vier Pfarr- und sechs Ritterhufen. Letztere waren ein Lehen des Markgrafen von Brandenburg an die von der Groeben. Diese hatten sich vom Vasallendienst freigekauft und den Ritterhof als Afterlehen an die Brüder von Kare (de Kare) weitergereicht. Die Ratsfamilie aus Berlin war, anders als der Name vermuten lässt, nichtadeliger Herkunft, sie saßen „in Kare“, kamen „aus Kare“. Der Markgraf erhob im Dorf nur noch den Wagendienst, sodass zahlreiche Grundherren als seine Lehnsleute aus den restlichen 32 Hufen Abgaben bezogen. Spätestens im Jahr 1572 hielten die von Röbel zu Buch den Ritterhof mit 4 1⁄2 Hufen. Der Ortskern des ursprünglichen Straßendorfs liegt an der Straße Alt-Karow. Neben der Kirche, dem ehemaligen Schulgebäude und dem Gemeindehaus finden sich noch zahlreiche Bauernhäuser aus dem 19. Jahrhundert. Mit Bau des Bahnhofs Karow erhielt der Ort 1882 Eisenbahnanschluss über die Stettiner Bahn nach Berlin und in der Gegenrichtung nach Bernau. Die äußeren Bereiche Karows entstanden größtenteils in den 1920er und 1930er Jahren, besonders um den S-Bahnhof im Nordwesten. Es waren fast ausschließlich kleinere Siedlungshäuser auf Grundstücken zur teilweisen Selbstversorgung. Bis 1920 gehörte Karow zum brandenburgischen Kreis Niederbarnim und wurde aufgrund des Groß-Berlin-Gesetzes nach Berlin eingemeindet. Bis 1985 war Karow ein Ortsteil des Bezirks Pankow und wurde dann in den Bezirk Weißensee umgegliedert. Seit der Fusion der Bezirke Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee im Jahr 2001 gehört Karow wieder zum Bezirk Pankow. Auf den ehemaligen Rieselfeldern im Norden sowie auf einigen Feuchtwiesen im südlichen und östlichen Teil der Gemarkung entstanden von 1994 bis 1997 viele Ein- und Mehrfamilienhäuser und mehrgeschossige Wohnblocks. Dazu kamen weitere Kindergärten, Schulen, ein kirchliches Begegnungszentrum, Geschäfte, Restaurants sowie ein zentrales Geschäftszentrum mit Wochenmarktplatz. Die Altbürger Karows nennen die Siedlung oft Neu-Karow, womit sie eine gewisse Distanz zur modernen, eher städtisch anmutenden Erscheinung der Siedlung ausdrücken. Die neuen Wohnquartiere umfassen insgesamt 5092 Wohneinheiten. Es leben rund 13.000 Einwohner in Neu-Karow. Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-... Ballonplatz Der Ballonplatz ist ein Platz im Berliner Ortsteil Karow des Bezirks Pankow. Geschichte Am 27. September 1788 unternahm der französische Ballonfahrer Jean-Pierre Blanchard seine 33. Fahrt mit seinem Freiballon über Berlin. Er startete um 15:40 Uhr im mit Wasserstoffgas gefüllten Ballon am Exerzierplatz im Tiergarten, flog in nordöstlicher Richtung über die Spree und hatte beim Gesundbrunnen eine Höhe von circa 1000 Metern erreicht. Dort ließ er zwei kleine Hunde an einem Fallschirm hinab; die beiden landeten sicher auf dem Boden. Gegen 16:00 Uhr hatte er über dem Pankower Gebiet eine Flughöhe von circa 1920 Metern und landete um 16:30 Uhr auf einem freien Feld zwischen Buch und Karow, da, wo jetzt das Neubaugebiet Neu Karow ist. Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Ballonp...

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