Matthias Ackeret im grossen Gespräch mit Reto Brennwald

Er sei der vielleicht unterschätzteste Journalist der Schweiz, schrieb die Schaffhauser AZ über Matthias Ackeret. Bekannt ist er vor allem wegen TeleBlocher, seiner wöchentlichen Gesprächssendung mit dem ehemaligen Bundesrat. Über 900 Folgen sind bereits gesendet, gestartet ist Ackeret 2007, als Blocher noch Bundesrat war. Die Sendung wurde anfangs belächelt und noch heute wird Ackeret dafür kritisiert, dass er Blocher eine unkritische Plattform biete. Sie sind Duz- Freunde, im selben Dorf aufgewachsen und Matthias Ackeret ist Autor des Buches „Das Blocher-Prinzip“. Trotzdem ist all dies nur eine Nebenjob. Denn zur Hauptsache ist Ackeret Verleger und Chefredaktor des Branchenmagazins „Persönlich“. Ausserdem schrieb er sieben Romane, sein neuestes Werk heisst der „Der Magier von Hiva Oa". Blocher, Ziegler, Walser, aber auch Adolf Ogi, Gerhard Schröder, Michael Gorbatschow, Helmut Kohl, Benedikt Weibel, die Erlebnisse, die Ackeret mit Personen der Zeitgeschichte teilt, sind zahlreich und teilweise haarsträubend. Bei Reto Brennwald schildert Ackeret sein schillerndes Journalistenleben und nimmt auch Stellung zur Kritik an seinem Schaffen.