Poverty Slam in der Vesperkirche Coburg

Mit Worten gegen Armut? Mutig oder sinnlos? Worte haben Macht, so steht es schon in der Bibel. Worte können heilen und verletzen. Wortstark für Gerechtigkeit eintreten, das findet sich schon bei den alten Propheten. Auch sie waren Wortkünstler, die kein Blatt vor den Mund nahmen, ein Martin Luther ohnehin nicht. Ein Poetry Slam in der Kirche, das passt irgendwie. Sechs Wortakrobaten zeigten beim Poverty Slam in der Vesperkirche Coburg - veranstaltet vom Projekt "Mut gegen Armut" - ganz verschiedene Dimensionen von Armut und Reichtum. Slammerin Mitsch überzeugte die Jury letztlich am meisten, aber auch alle anderen Künstlerinnen und Künstler begeisterten und bewegten das Publikum. Nach dem Slam ist vor dem Slam. Die nächsten Termine stehen schon fest: am 19. April in Erlangen und am 8. Mai in Nürnberg.