Sucht: Verstehe deine Abhängigkeit und überwinde sie - SO!
Hier geht es zum Metakognitiven Kurs: https://juan-der-spanier.de/ #Sucht#psychology Playlist Meditation zum Entspannen: • Meditation zum entspannen Juan der Spanier Playlist Historische Persönlichkeiten: • Historische Persönlichkeiten Juan der Spa... Playlist Depressionen überwinden: • Depressionen überwinden Juan der Spanier WAS IST EINE PSYCHISCHE STÖRUNG? Playlist Angststörung überwinden: • Angststörung überwinden Juan der Spanier Playlist Zwangsgedanken loswerden: • Zwangsgedanken loswerden Juan der Spanier Playlist Psychologie im Alltag: https://youtube.com/playlist?list=PL0...   Home Krankheit & Symptome Behandlung  Suchttherapie Ob Alkohol, Medikamente, Heroin oder andere harte Drogen, ob Spielsucht, Sexsucht oder Arbeitssucht: Jede Sucht verläuft anders. So anders wie Menschen verschieden sind. Es gibt deshalb nicht den einen richtigen Weg raus aus der Abhängigkeit.  Die wichtigsten Botschaften für Süchtige und Angehörige zu Beginn: Suchttherapien ebnen den Weg aus der Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten, Drogen und Verhaltensweisen. Und: Ja, Suchttherapien können scheitern – aber sie haben auch hohe Erfolgsraten. Ja, trotz Therapie gibt es Rückfälle – aber das ist oft kein Scheitern der Therapie, sondern Grund für einen neuen Anlauf. Und: Ja - es ist möglich, dass unzähmbar erscheinende Verlangen nach dem Suchtmittel zu besiegen - und in ein neues Leben ohne Abhängigkeit zu starten. Dazu braucht es etwas Mut, Hartnäckigkeit und Geduld. Jahrelange Sucht lässt sich nicht im Handumdrehen abschalten. Die Suchttherapie ist ein Prozess, der mit dem Wunsch nach Abstinenz beginnt und lebenslang anhält. Sucht ist eine Krankheit Ob Alkohol, Zigaretten, Heroin oder andere harte Drogen, ob Spielsucht, Essstörungen, Sexsucht, Medikamentensucht oder Arbeitssucht: Jede Sucht verläuft anders. So anders wie Menschen verschieden sind. Es gibt deshalb nicht den einen richtigen Weg aus der Abhängigkeit. Allerdings lassen sich auch viele Gemeinsamkeiten unter Abhängigen finden – unabhängig von der Droge. Denn nicht die Droge ist die Krankheit, sondern die Sucht. Wichtige Einsicht: Sucht als Krankheit sehen In der Auseinandersetzung mit Sucht machen Abhängige und Angehörige viele Erfahrungen. Einer der wichtigen Meilensteine ist, Sucht als Krankheit zu akzeptieren. Ob Alkohol, Drogen, Medikamente oder stoffungebundene Suchtmittel wie Bulimie oder Magersucht: Sucht ist keine Charakterschwäche, auch kein Mangel an Willen oder einfach nur ein Sich-gehen-Lassen. Sucht ist eine ernst zu nehmende Erkrankung. Eine Krankheit überdies, für die es erfolgreiche Behandlungskonzepte gibt. Leidensdruck und schlechtes Gewissen Abhängigkeitserkrankungen erzeugen einen enormen Leidensdruck. Früher oder später fordert die Sucht ihren Tribut. Stehen am Anfang noch Glückserlebnisse im Mittelpunkt, folgen schnell Gewöhnung, Toleranzentwicklung und psychische und/oder körperliche Abhängigkeit. Leidensdruck wächst mit den Jahren Der aus der Abhängigkeit entstehende körperliche und seelische Leidensdruck wird durch soziale Konsequenzen wie Vereinsamung, finanzielle Probleme, Arbeitsplatzverlust oder Wohnungslosigkeit oft verstärkt. Dies gilt nicht nur für Menschen, die von klassischen harten Drogen wie Heroin oder Kokain abhängig sind. Alkoholismus führt oft zu Führerschein- und Arbeitsplatzverlust, Spieler verzocken das Heim der Familie oder die internationale Anerkennung wie im Fall Uli Hoeneß. Schlechtes Gewissen wird verdrängt Häufiger Begleiter von Abhängigen bleibt das schlechte Gewissen. In den meisten Phasen der Suchterkrankungen spüren Abhängige, dass ihr Verhalten nicht stimmig ist. Sie verdrängen diesen Gedanken aber auch schnell wieder. Das ist ein weiteres Symptom der Suchterkrankung, das oft zum Verbleiben in der Abwärtsspirale von Suchtmittelkonsum und Leid beiträgt. Erst wenn der Leidensdruck sehr groß wird - die Grenze dafür ist bei jedem Menschen unterschiedlich - reift die Entscheidung, eine Suchtberatung aufzusuchen oder anderweitig Hilfe zu suchen. Ambulante Suchtberatung Erste Anlaufstelle für Abhängige sind meistens Selbsthilfegruppen oder ambulante Suchtberatungen. Diese Beratungsstellen helfen in jeder Phase der Suchterkrankung - ob ausgeprägter Abstinenzwunsch, latentes schlechtes Gewissen oder Notfall. Nach Angaben der Deutschen Hauptstelle für Suchtberatung (DHS) gibt es in Deutschland mehr als 1400 ambulante Einrichtungen der Suchthilfe. In der Online-Suche der DHS lässt sich gezielt nach einer passenden Einrichtung in der Nähe suchen. Die ambulante Suchtberatung ist auch die richtige Adresse, wenn
