EVA STRITTMATTER - STRAHLUNG

Dichtung von Eva Strittmatter (Foto) in einer Autorenlesung / Rezitation: Eva Strittmatter / Anmerkung: Ich schreibe von der einfachen Sache: / Geburt und Tod und der Zwischenzeit. (E.Strittmatter aus: Ewigkeit) Die Leute meinen immer, Gedichte Werden aus Worten gemacht Und sind nichts weiter als Lebensberichte, In Reim und Rhythmus gebracht. Dabei sind Gedichte unsichtbare Wesen, An die wir manchmal streifen. Was wir mit unseren Augen lesen Ist nicht mehr, als was wir begreifen Von einem Rätsel, das Strahlung heißt Und ewig bewegt ist in sich Und das uns aus unseren Bahnen reißt Und schleudert dich gegen mich. Was sind schon Worte? Worte sind leicht. Das leichteste auf der Welt. Und mit Worten hat noch keiner erreicht, Daß die Zeit in den Raum einfällt Und stehen bleibt und geht nicht mehr Vor und nicht mehr zurück. Gedichte sind Anitmaterie. Schwer. Monolithisch. Wie der Tod. Wie das Glück Siehe auch hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Str... https://www.fembio.org/biographie.php... https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/... https://www.kulturstiftung.de/scherbe...