Biathlon-WM: Emotionale Achterbahn zum Auftakt der WM | Sportschau

Glänzender Auftakt für das deutsche Team bei der Biathlon-WM in Lenzerheide. In der Mixed-Staffel schaffte es das DSV-Quartett beim Sieg von Frankreich auf den dritten Rang. Selina Grotian, Franziska Preuß, Philipp Nawrath und Justus Strelow hatten nach 4x6 Kilometern und acht Schießeinlagen (0 Strafrunden/11 Nachlader) 1:18,4 Minuten Rückstand auf die alten und neuen Weltmeister aus Frankreich (1/6), die vor allem in der Loipe eine Klasse für sich waren. Silber ging überraschend an das Quartett aus Tschechien (0/9), das auf der Schlussrunde noch das deutsche Team abfing und 4,6 Sekunden vor den Deutschen ins Ziel kam. Unseren Sportschau-Fußball-Kanal gibt's hier::    / @sportschaufussball   Wir freuen uns auf euer Abo bei Instagram:   / sportschau   Checkt unsere Website aus: https://www.sportschau.de Für den Deutschen Skiverband (DSV) war es die erste WM-Medaille in der Mixed-Staffel seit dem zweiten Platz bei den Titelkämpfen 2019 in Östersund. Und sie war hart erkämpft. "Es war unfassbar schmerzhaft", beschrieb Strelow im ZDF die letzte Runde ins Ziel. Er war am Anfang das Tempo der Konkurrenten mitgegangen und musste das "dann zwei Runden lang bezahlen. Ich bin froh, dass ich die Medaille irgendwie ins Ziel gerettet habe." "Man merkt schon, dass da Druck da war und der fällt jetzt ab", erklärte Preuß, die beim Zieleinlauf von Strelow etwas Wasser in den Augen hatte: "Es ist einfach schön, dass das heute geklappt hat. Wir wissen das alle zu schätzen." Nawrath genoss es mal nicht den Druck des Schlussläufers zu haben und von draußen anzufeuern: "Es war Wahnsinn, das anzuschauen und miterleben zu können." Grotian, die als Startläuferin das Fundament für die Medaille gelegt hatte, fasste zusammen: "Alles in allem haben wir es verdient, hier auf dem Podest zu stehen." #Biathlon #BiathlonWM #Wintersport